Geringe Auswahl beim Buure-Brunch
Nur sechs Freiburger Bauernhöfe bieten in diesem Jahr den traditionellen Brunch am 1. August an. Ein deutschfreiburger Betrieb ist nicht darunter.

Trotz Pandemie wird der traditionelle Bauern-Brunch am 1. August im Kanton Freiburg angeboten. Jedoch finden sich dieses Jahr nur sehr wenige Betriebe, die zum Brunchen einladen. "Die Pandemie ist der wichtigste Grund dafür", erläutert Frédéric Ménétrey, Direktor des Freiburger Bauernverbandes. Die Betriebe mussten sich schon Anfang Jahr für den Brunch anmelden, weshalb viele wohl aufgrund der unsicheren Situation auf das Anbieten eines Brunches verzichteten. Weiterhin wirken sich laut Ménétrey auch die Hygienemassnahmen, insbesondere der geforderte Mindestabstand, auf die Wirtschaftlichkeit eines Brunches negativ aus.
Auffallend ist, dass unter den sechs Betrieben kein einziger aus Deutschfreiburg dabei ist. "Es ist ein Zufall, dass wir dieses Jahr keine deutschsprachigen Betriebe für den Brunch gefunden haben", erklärt Ménétrey. Normalerweise ist etwa ein Viertel bis ein Drittel der anbietenden Bauernhöfe deutschsprachig. Ménétrey hofft, dass es nächstes Jahr wieder deutschsprachige Betriebe für den 1. August-Brunch gibt.




