Genf gleicht die Serie aus
In einem umkämpften Spiel verliert Gottéron auswärts in Genf mit 1:3. Die Serie ist somit wieder ausgeglichen.

Die Gäste aus Freiburg reisten nach dem verdienten Sieg im ersten Duell mit viel Selbstvertrauen nach Genf. Das Team von Patrick Emond auf der anderen Seite war gewillt, die Serie zuhause wieder auszugleichen. Im Gegensatz zum Dienstag wurde die Partie ab der ersten Minute intensiv und hart geführt. Dies lag in erster Linie am engagierten und aggressiven Auftreten des Heimteams.
Auch Genf nun in den Playoffs angekommen
Bereits nach wenigen Sekunden gerieten der wieder genese Servette-Captain Noah Rod und Chris DiDomenico aneinander. Zwei Minuten später durfte das Heimteam ein erstes Mal in Überzahl agieren und taten dies erfolgreich. Via Schlittschuh von Ryan Gunderson fand der Pass des Genfer Deniss Smirnovs den Weg ins Tor. Auch in der Folge bestimmte Genf-Servette das Spielgeschehen und zerstörte mit seinem aggressiven Pressing das Freiburger Aufbauspiel. Dank Reto Berra und ein wenig Glück, ging man auf Seiten der Freiburger nur mit einem Rückstand von einem Tor in die erste Pause.
Starke Reaktion von Gottéron
Im zweiten Spielabschnitt schaffte es das Team von Christian Dubé das Spiel offener zu gestalten und konnte zudem zwei Mal innert kurzer Zeit in Überzahl agieren. Das Powerplay sollte jedoch wie bereits am Dienstag ohne Torerfolg bleiben. Ab Spielhälfte waren es dann definitiv die Gäste, welche das Spieldiktat übernahmen. Im Minutentakt erarbeiteten sich die Freiburger hochkarätige Chancen, scheiterten jedoch Mal für Mal am erneut starken Gauthier Descloux. Erst in der 37. Minute belohnten sich die Drachen für das enorme Engagement im zweiten Drittel. Killian Mottet traf nach einem groben Schnitzer des Genfer Verteidigers Henrik Tömmernes zum verdienten Ausgleich.
Umkämpfte Schlussphase
Zu Beginn des letzten Drittels neutralisierten sich die beiden Teams mehrheitlich, hochkarätige Chancen wurden seltener. Dennoch war es in dieser Phase Gottéron, welches dem Führungstreffer in der 46. Minute nahe kam. Captain Julien Sprunger traf aus spitzem Winkel jedoch nur den Pfosten. Kurze Zeit später waren es dann aber die Genfer, welche über den erneuten Führungstreffer jubelten. Der Schwede Henrik Tömmernes korrigierte in der 52. Minute seinen Fehler und bezwang Reto Berra mit einem satten Schuss von der blauen Linie. In der Folge verstand es das Heimteam gut, den Spielfluss der Freiburger zu brechen. Wirklich gefährlich wurde es in der Schlussphase nur noch selten vor Gauthier Descloux. 16 Sekunden vor der Schlusssirene traf Joël Vermin ins verlassene Tor zum Endstand von 3:1. Die Genfer können mit diesem Heimsieg die Serie ausgleichen, welche bereits am Samstag in Freiburg fortgesetzt wird.




