Fürstliche Wahlkampfentschädigung
Für die kantonalen Wahlen von diesem Herbst erhalten die Parteien vom Staat deutlich höhere Beiträge als üblich.

Die Freiburger Parteien erhalten vom Staat dieses Jahr deutlich höhere Entschädigungen für die Wahlkampfkosten. Besonders grosszügig wird der Aufwand für die Staatratswahlen vergütet: Statt 45'000 sind es 275'000 Franken - also rund das Sechsfache.
Und für die Wahlen in den Grossen Rat ist der Betrag immerhin 50 Prozent höher als üblich: 225'000 statt 150'000 Franken. Das steht in einer aktuellen Verordnung der Kantonsregierung.
Die Erhöhung der Beiträge hatte das Parlament letzten Herbst beschlossen, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Mit der vorliegenden Verordnung hat der Staatsrat nun die Verteilung zwischen Parlaments- und Regierungswahlen festgelegt.
Das Geld fliesst an Parteien und Wahlkampfgruppen. Die Wahlen finden im Herbst statt.




