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Härtefälle Gastro – wie viel Geld die Beizen erhalten

Im Vergleich zum letzten Frühling fliesst jetzt mehr Geld an die Restaurantbetreiber, aber es sei nicht genug.

Geschlossene Beizen. © Keystone

Letzten Frühling, im November und seit Ende Dezember sind die Freiburger Restaurants zu: Demensprechend leiden sie. Immerhin erhalten sie Hilfe dank den sogenannten Härtefällen. 

Lange und lautstark forderte Gastro Fribourg, dass mehr Gelder fliessen müsse, und zwar schnell. Sie haben mit dem Kanton vereinbart, dass es 9 Prozent vom Umsatzverlust und die Übernahme der Miete gibt, für die Härtefälle. Und das für den November, Dezember und Januar. Für Christoph Zwahlen, Wirt vom Jura in Kerzers und Co-Präsident von Gastro Sense-See dauert es zu lange: «Mittlerweile erhalten wir Geld, am Anfang war es aber sehr kompliziert.»

Die Härtefallregelung sei jetzt besser als in der ersten Corona-Welle. Damals floss praktisch kein Geld. «Jetzt ist es vereinfacht und für jede und jeden machbar, dass zu lösen.

Obwohl jetzt mehr Geld fliesse, sagt Pierre-Alain Morard vom Tourismusverband, dass man immer ein wenig hinterherhinkt. «Man keine Entschädigung für den Februar auszahlen, wenn man nicht weiss, wie viel der Verlust gegenüber letztes Jahr beträgt.»

Bei vielen Freiburger Beizer*innen ging es dieses Mal zügiger mit den Entschädigungen. Das bestätigt Marco Stöckli, Wirt vom Drei Eidgenossen in Bösingen: «In unserem Fall können wir uns nicht beklagen.»

Trotz allem sei es schwierig, sagt Zwahlen vom Jura. Aufs Jahr gerechnet, habe er nämlich nur vier Prozent erhalten. Tourismusdirektor Morard zeigt Verständnis: «Die Restaurants benötigen natürlich Geld, weil sie seit bald vier Monaten geschlossen sind.»

Das Problem hat der Bund erkannt und seine Gelder erhöht und so sollen zumindest für die Zeit vom November bis zur Wiedereröffnung insgesamt 20 Prozent vom Umsatzverlust beglichen werden.

RadioFr. - Philipp Bürgy / Fabian Aebischer
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