La Pila wird für rund 150 Millionen saniert

Der Kanton Freiburg hat entschieden, auf welche Weise die ehemalige Deponie La Pila saniert werden soll.

Geplant ist, die gesamte obere Zone auszuheben. Das teilt die kantonale Umweltdirektion mit. Die Kosten dafür schätzt der Kanton auf rund 150 Millionen Franken.

Zur Diskussion stand auch, nur einen Teil des Bodens auszuheben. Dies wäre an und für sich günstiger. Laut den Behörden sind die allfälligen Folgekosten bei dieser Variante aber schwer abzuschätzen. Der Standort La Pila am Ufer der Saane bei Hauterive diente während Jahrzehnten als Deponie. Der Boden dort ist deshalb mit giftigen Rückständen belastet.

An den Kosten der Sanierung beteiligen sich neben dem Bund auch der Kanton und die Stadt Freiburg. Zudem fordert der Kanton von einem Unternehmen, sich ebenfalls an den Kosten zu beteiligen. Es handelt sich um die Nachfolgefirma eines Betriebs, der seinerzeit stark zur Vergiftung des Bodens beigetragen hatte.

RadioFr. - Patrick Hirschi / rb