Kann sich Rossi für einen Vertrag aufdrängen?

Freiburg-Gottéron spielt am Wochenende gegen die eher schwachen Teams Lugano und Lausanne. Dufner ist zurück und Rossi will sich zeigen.

Schafft es Matthias Rossi, seine Gegner abzuschütteln, gute Leistungen zu zeigen und sich für einen neuen Vertrag aufzudrängen? © Keystone

Nach dem Ausscheiden aus der Champions Hockey League am vergangenen Dienstag kann sich Freiburg-Gottéron nun komplett auf die Meisterschaft konzentrieren. Am letzten Wochenende holten die Freiburger gegen Davos und Bern zwei Siege, ein klassisches 6-Punkte-Wochenende. Jetzt soll das nächste folgen. 

Heute Freitag wartet der HC Lugano in der BCF-Arena auf die Drachen, morgen Samstag spielen sie auswärts beim Lausanne HC. Beide Teams haben den Tritt in die Saison noch nicht gefunden und beide haben bereits den Trainer gewechselt. Während dieser Schritt bei den Waadtländern noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, sind die Tessiner mittlerweile besser unterwegs. Vier Siege in Serie feierte das Team von Luca Gianinazzi zuletzt. 

Dufner zurück, Rossi muss sich zeigen

Im Vergleich zu den letzten Spielen kann Trainer Christian Dubé am kommenden Wochenende wohl wieder auf Mauro Dufner zurückgreifen. Der 27-jährige Verteidiger hatte beim Spiel gegen den EHC Kloten vor über drei Wochen eine Hirnerschütterung erlitten.

Bereits vor zehn Tagen wollte er in Finnland (Champions Hockey League) wieder mitspielen. Doch die Hirnerschütterung meldete sich nach einem Training unliebsam wieder zurück. Nun geht es seinem Kopf wieder gut. Falls sich das gestrige Training nicht negativ auswirkte, wird er heute Abend als 7. Verteidiger im Aufgebot von Dubé stehen. 

Ein wegweisendes Wochenende könnte es für Matthias Rossi sein. Zuletzt nur als 13. Stürmer auf dem Eis (oder gar überzählig, wie auswärts in Finnland), muss er sich am Wochenende von seiner besten Seite zeigen. Er wird heute Abend in der vierten Linie zum Einsatz kommen. Dies, weil Mauro Jörg nicht mitspielen wird. Der Stürmer musste am Dienstag gegen Jukurit Mikkeli im Mitteldrittel verletzt in die Kabine. 

Ein Check schüttelte den Bündner mächtig durch. Immerhin scheint er keine Hirnerschütterung davongetragen zu haben, der Brust und Nackenbereich seien aber doch ein Problem, sagte Christian Dubé gestern nach dem Training. Somit hat Matthias Rossi die Möglichkeit, seinen Trainer am Wochenende von seiner Wichtigkeit zu überzeugen. 

Aber nicht nur den Trainer Dubé, sondern auch den Sportchef Dubé muss Matthias Rossi auf sich aufmerksam machen. In seinem sechsten Jahr bei Freiburg-Gottéron läuft sein Vertrag Ende Saison aus. Mit den momentanen Leistungen wird sich der 31-jährige Aargauer wohl kaum für einen neuen Vertrag bei den Drachen aufdrängen können. 

Mögliche Aufstellung gegen den HC Lugano

Tor

  • Connor Hughes

Verteidigung

  • Gunderson und Jecker
  • Diaz und Vainio
  • Sutter und Chavaillaz
  • 7. Verteidiger: Dufner

Sturm

  • Desharnais mit Sprunger und Sörensen
  • Bertschy mit Mottet und Kuokkanen
  • De la Rose mit Schmid und Marchon
  • Walser mit Bykov und Rossi

Überzählig: Rask und Seiler

Verletzt: Berra, Jörg und Binias

RadioFr. - Fabian Waeber
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