Sie spinnen die Fäden für Lernende

Im Kanton Freiburg sind derzeit rund 500 Lehrstellen offen. Der Verein "fribap" vermittelt zwischen Jugendlichen und Lehrbetrieben.

Es ist wie beim "Networking" in der Start-Up-Welt: Gute Kontakte sind die halbe Miete. Gerade wenn es darum geht, dass Jugendliche eine geeignete Lehrstelle finden - oder Lehrbetriebe die passende Bewerbung - ist der notwendige Kontakt aber oftmals nicht gewährleistet. Damit dies häufiger gelingt, versucht der Düdinger Verein "fribap" zu vermitteln.

Die Berufsbildnerinnen von "fribap" übernehmen die Koordination, bilden quasi die Schnittstelle zwischen Lehrbetrieb und Jugendlichen. Das sei nicht immer einfach, erzählt Sibylle Grandgirard von "fribap". Viele Jugendliche hätten überhöhte Vorstellungen von ihrem Traumjob und peilten eine Lehrstelle an, die nicht zu ihrer schulischen Bildung passe. "Ich wünschte mir, dass die Jugendlichen - und auch ihre Eltern - etwas offener werden", sagt Grandgirard.

Das Angebot von "fribap" ist für Lehrstellensuchende gratis - die Lehrbetriebe zahlen einen symbolischen Beitrag. Finanziert wird der Verein vom Kanton, seinen Mitgliedern sowie weiteren privaten Spendern.

RadioFr. - Lukas Siegfried