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Unkonzentriert vom Laufband stürzen

Die Zahl der Unfälle mit Fitnessgeräten ist stetig gestiegen. Bei zwei Fitnesscenter im Kanton Freiburg ist dieser Trend nicht sichtbar.

Eine kurze Unaufmerksamkeit reicht und man stürtzt vom Laufband. © Keystone

Im 2019 wurden der Suva 3000 Unfälle mit Fitnessgeräten gemeldet. Acht Jahre zuvor waren es dreimal weniger. Für den Kanton Freiburg gibt es zwar keine spezifischen Zahlen, aber im Let's go Fitness in Murten passierten seit der Wiedereröffnung nach Corona keine Unfälle. "Höchstens mal ein Misstritt oder leichte Schwindelanfälle, wenn die Leute vorher nichts gegessen haben", erklärt Skel Neziri vom Let's go Fitness.

Im Schneider Fitness in Flamatt verletzte sich ebenfalls seit längerer Zeit niemand ernsthaft. "Ab und zu fragt jemand für ein Pflästerli, wenn sich eine Person zum Beispiel die Finger einklemmt", sagt Geschäftsführerin Sonja Aebischer.

Häufig geschehen Unfälle auf dem Laufband, wenn man kurz unkonzentriert ist. Im Schneider Fitness empfehlen sie den Leuten für Ausdauer nach draussen zu gehen. "Wir setzen einen starken Fokus auf Kraft-, Koordinations- und Beweglichkeitstraining."

Ein Grund, weshalb es in den letzten Jahren mehr Unfälle in Fitnesscenter gegeben hat, könnte laut Aebischer der Ausbau an Self-Fitness sein. "Dort muss sich jeder bewusst sein, dass die Person eine grössere Eigenverantwortung trägt. Bei uns sind stets Fachpersonen vor Ort."

Ob die Unfallzahlen nach den Corona-Jahren wieder ähnlich hoch sind, wird sich noch zeigen.

RadioFr. - Fabian Aebischer
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