19 Kandidaturen für den Staatsrat

Neun Frauen und zehn Männer wollen am 7. November den Sprung in die Freiburger Regierung schaffen.

Für das linke Bündnis kandidieren insgesamt fünf Personen. Neben dem aktuellen Staatsratspräsidenten Jean-François Steiert schickt die SP die Nationalrätin Valérie Piller Carrard und die Präsidentin der SP Kanton Freiburg, Alizée Rey, ins Rennen. Die Grünen möchten mit Grossratspräsidentin Sylvie Bonvin-Sansonnens den Einzug in die Regierung schaffen. Die Mitte Links-CSP tritt mit ihrer Präsidentin Sophie Tritten an.

Die Mitte setzt auf ihre beiden bisherigen Staatsräte Olivier Curty und Jean-Pierre Siggen sowie Luana Menoud-Baldi, Präsidentin des Schweizer Blasmusikverbands.

Auf dem Zweierticket der Grünliberalen stehen Irene Bernhard, Anwältin, und Loris Grandjean, Präsident des Verbands der Freiburger Psychologinnen und Psychologen.

Auf der Rechten treten die FDP und die SVP mit je einer Liste an. Für die FDP steigen der bisherige Staatsrat Didier Castella sowie Romain Collaud ins Rennen. Collaud ist Fraktionspräsident der FDP im Grossen Rat.

Auf der Liste der SVP stehen die Grossratsmitglieder Gilberte Schär, Adrian Brügger und Philippe Demierre sowie der Freiburger Generalrat David Papaux.

Ausserhalb des klassischen Parteispektrums kandidieren Claudio Rugo von der Künstlerpartei und Nicole Ayer und Michèle Courant von der Liste direkte Demokratie, Spiritualität und Natur.

Sechsmal mehr Kandidierende als Sitze

Für die Grossratswahlen treten über 660 Kandierende an - mehr als bei den letzten beiden kantonalen Wahlen. Insgesamt hat das Kantonsparlament 110 Sitze. Rund 35 Prozent der Kandidierenden sind Frauen, wie die Staatskanzlei des Kantons mitteilt.

Neben dem Kantonsparlament und der Regierung finden auch noch Oberamtswahlen statt. Im Saane-, im See- und im Greyerzbezirk kandidieren mehrere Personen um das Oberamt, in den übrigen Bezirken treten jeweils nur die Bisherigen an.

RadioFr. - Frédérique Antonin / an / pef