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"In Plaffeien waren Konfetti früher verboten"

Anton Schwartz ist Fasnachts-Urgestein und Primarlehrer in Plaffeien. Im 1zu1 blickt er auf die langjährige Tradition zurück.

Anton Schwartz ist Fasnächtler durch und durch. © RadioFr.

Heute Nachmittag startet die Fasnacht in Plaffeien. Und zwar mit dem traditionellen Umzug der Kinder. "Nach zwei Jahren Unterbruch ist es wirklich etwas, worauf die Leute warten", sagt Anton Schwartz. Er ist seit 40 Jahren Fasnächtler. Daneben arbeitet er als Primarlehrer in Plaffeien. 

Die Lehrer-Rolle abgelegt

Mit seiner Klasse geht er gemeinsam an die Fasnacht. Wie jedes Jahr gibt es ein Motto. "Wir haben uns verkleidet als Schwarze Peter. Aber anstatt Peter, heisst es in diesem Jahr Schwarzer Anton", erzählt Schwartz im 1zu1 mit Martin Zbinden. 

Ab und zu geht es laut zu und her. Dann ist man nicht mehr Lehrerin oder Lehrer.

Wenn der Umzug der Kinder vorbei ist, beginnt die Zeit der Lehrpersonen. Kaffe-Schnapps, ein gemeinsames Pizza-Essen und der Guggenmusik lauschen. Oft werde es spät. Oder früh, je nachdem, wie man es nimmt. 

Auf den Umzug folgen die Fasnachts-Ferien

Viele Fasnächtler seien bis am Sonntag unterwegs. Schwartz allerdings beendet das farbige Treiben meist früher, wie er erzählt. "Ich hatte eine Kollegin, die am Dienstagmorgen immer noch nicht so fit war", erzählt er. Über die Stränge schlagen müsse drin liegen. Er selber hat nächste Woche Ferien. Das sei ziemlich gäbig, meint der Primarlehrer. 

Plaffeien veranstaltet übrigens die grösste Fasnacht im Sense-Bezirk. Was die Plaffeier Fasnacht ausmacht und weshalb Konfetti früher verboten waren, das erzählt Anton Schwartz im zweiten Teil des 1zu1. 

RadioFr. - Andrea Schweizer
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