Gottéron reist ohne Bykov nach Rapperswil

Wegen einer Verletzung im mittleren Oberkörper fällt der Gottéron-Stürmer vorerst aus. Das bestätigt Trainer Christian Dubé gegenüber RadioFr.

Andrei Bykov verletzte sich beim letzten Match vom Dienstag gegen den SCB im Bauch- und Rumpfbereich. Bereits die letzten 10 Minuten hatte er nicht mehr absolviert. Dies bestätigte Gottéron-Trainer Christian Dubé auf Anfrage von RadioFr. Der 33-jährige Stürmer fehlt Gottéron "mehrere Wochen". Die Verletzung habe sich nicht durch Fremdeinwirkung ereignet, sondern durch eine Fehlbewegung.

Somit werden die Freiburger morgen Freitag ohne den Center nach Rapperswil fahren. Nach dem historischen zehnten Sieg in Serie wollen die Freiburger die Vereins-Rekord-Serie noch weiterziehen und auch gegen die Lakers einen weiteren Sieg einfahren.

Rapperswil-Jona Lakers erstaunlich gut

Letzte Saison erstaunten die St. Galler mit dem Sieg in der Playoff-Serie gegen den HC Lugano. Bereits zuvor besiegte Rapperswil-Jona den EHC Biel in den Pre-Playoff. Trotz des Ausscheidens im Halbfinale am späteren Meister Zug war es eine sehr gute Saison für die Lakers. Diesen Schwung konnte man konservieren und in die neue Saison mitnehmen. Momentan liegen die Ostschweizer nur zwei Punkte hinter den Playoff-Plätzen, Rang sieben in der Tabelle.

Im eigenen Stadion sind die Lakers zudem sehr stark. Zwar verloren sie am Dienstag gegen den HC Lugano, zuvor aber konnte man im heimischen Stadion fünf Siege in Serie feieren. Nun will Freiburg-Gottéron den Rapperswil-Jona Lakers eine weitere Heimniederlage zufügen und den elften Sieg en suite holen.

Bei Gottéron läuft alles bestens

Der historische Rekord am Dienstag, ein magisches Spiel gegen den SC Bern, der erste Platz in der Tabelle. Es könnte nicht besser laufen. Dies merkt man den Spielern an. Die Stimmung im Training ist locker aber nicht unkonzentriert. Die Übungen werden konsequent gemacht, an Einsatz mangelt es bei niemandem. Und dennoch, ein bisschen Spass muss sein. Raphael Diaz verkantet sich an der Bande, gefolgt von schallendem Gelächter der Mitspieler. Vor allem David Desharnais macht sich über Diaz lustig.

Nach dem offiziellen Training bleiben fast alle Spieler noch auf dem Eis. Die einen tüfteln an ihrer Schusstechnik, Diaz und Dufner passen sich den Puck zu und verbessern ihre Abstimmung für heikle Momente im Spiel. In einem Bullykreis versammeln sich sieben Spieler, jeder mit einem Puck. Wer als Letztes noch mit seinem Puck an der Schaufel im Kreis steht, gewinnt. Ein harter Kampf mit viel Gelächter. Und im Tor versucht Connor Hughes die Schüsse des heimlichen Stars des Trainings zu halten, ohne grossen Erfolg. Der Sohn von Desharnais, knapp vier Jahre alt, zaubert mit der Schaufel fast schon so gut wie Papa David.

Mögliche Aufstellung gegen Rapperswil

Tor

  • Berra

Verteidigung

  • Gunderson und Jecker
  • Furrer und Sutter
  • Diaz und Dufner
  • 7. Verteidiger: Chavaillaz

Sturm

  • Desharnais  mit Mottet und Brodin
  • Schmid mit Sprunger und DiDomenico
  • Walser mit Marchon und Jörg
  • Bougro mit Rossi und Jobin
  • 13. Stürmer: Herren

RadioFr. - Renato Forni / Fabian Waeber