Aufwärtstrend beim FC Kerzers

Nach einem schwierigen Saisonstart kommt der FC Kerzers langsam aber sicher in Fahrt. Die Seeländer haben seit vier Pflichtspielen nicht mehr verloren.

Dem FC Kerzers läuft's besser als noch zu Beginn der Saison. © ZVG

Viel fehlte am vergangenen Samstag nicht, und der FC Kerzers hätte den FC Matran mit null Punkten nach Hause geschickt. Die Seeländer führten zweimal und verschossen zudem einen Penalty. Trotzdem sprach Trainer Marc Flühmann gegenüber RadioFr. von einer gerechten Punkteteilung.

Brotloser Aufwärtstrend

Mit dem Unentschieden blieb das Team von Marc Flühmann in der Meisterschaft zum dritten Mal in Serie ohne Niederlage. Zählt man den 5:0-Erfolg aus dem Cup noch dazu, sind es bereits vier Spiele en Suite, die Kerzers nicht verloren hat. Die Tabelle widerspiegelt den Aufwärtstrend von Kerzers bisher aber nur bedingt. In der Meisterschaft belegen sie noch immer den zweitletzten Rang. Dies einerseits, weil die Teams direkt vor Kerzers ebenfalls punkteten und andererseits, weil man durch die vielen Unentschieden, insgesamt vier an der Zahl, eben auch nicht wirklich auf einen "grünen Zweig" kommt bezüglich des Punktekontos.

Bis zur Winterpause über dem Strich

Das Ziel für Marc Flühmann und sein Team ist klar: Bis zur Winterpause muss der FC Kerzers über den Strich klettern. Die drei verbleibenden Meisterschaftsspiele geben dazu mindestens auf dem Papier Anlass zum Optimismus. Nächster Gegner ist der FC Ursy, die klassische Wundertüte des Freiburger Fussballs. Unterstrichen haben sie dies am letzten Wochenende mit einem überraschenden 2:2 gegen das deutlich schwächer platzierte Belfaux. Weiter warten noch der FC Plaffeien und Sarine-Ouest.

Der FC Plaffeien wartet nach wie vor auf den ersten Sieg und ist mit nur zwei Punkten aus zehn Spielen das mit Abstand schlechteste Team der Liga. Auch Sarine-Ouest wirkt nicht sattelfest mit neun Punkten aus zehn Spielen. Für den FC Kerzers sollen deswegen mindestens sechs Punkte her.

Im Cup wartet am 27. Oktober der FC Giffers-Tentlingen, momentan auf dem zehnten Rang der 3. Liga, die Favoritenrolle ist also klar verteilt.

RadioFr. - Ivan Zgraggen / faeb
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