Der Weltcup als Ziel vor Augen

Der junge Freiburger Lars Rumo hat diese Saison bereits Europacup-Rennen absolviert. Nun stehen die Schweizermeisterschaften an.

Lars Rumo ist 19 Jahre jung und kommt aus Plaffeien, seit zwei Jahren ist er im Skeletonsport tätig. Als grosses Fernziel möchte er später im Weltcup und auch bei den Olympischen Spielen mitfahren. Bis dahin gibt es ihn aber noch einige Schritte zu absolvieren.

Mit über 100km/h den Eiskanal runter

Im Skeleton fahren die Athletinnen und Athleten auf derselben Bahn wie auch die Bobfahrer. Dabei sind sie allerdings auf einem schmalen Schlitten unterwegs, fahren kopfvoran und lenken mit den Füssen. Dies ist auch die grosse Faszination des Sportes, sagt Lars Rumo:

Es gibt halt einfach einen Adrenalin-Kick

Nebst dem Adrenalinkick im Eiskanal schätzt der 19-Jährige auch das familiäre Umfeld der Skeleton-Szene, man kennt sich untereinander. Beides sind Punkte, welche den finanziellen Aufwand etwas vergessen lassen. Der Verband bezahlt zwar die Rennwochen im Europacup, aber ansonsten muss Lars Rumo selbst für die Finanzierung aufkommen. Sein Vater hilft ihm dabei, Sponsoren zu finden, darüber ist er sehr froh.

Wertvolle Erfahrungen gesammelt

An der Jugend-Olympiade in der Schweiz konnte der 19-jährige Sensler bereits wertvolle Erfahrungen sammeln. Ausserdem gibt es in Freiburg mit Ronald Auderset bereits einen Weltcup-Fahrer. Im Vergleich mit Auderset hat Rumo aber noch viel aufzuholen, wie er selbst sagt. Im athletischen Bereich sieht sich Lars Rumo bereits weit fortgeschritten, ein bisschen mehr Gewicht möchte er noch zulegen. Im fahrerischen Bereich könne er aber von Auderset noch sehr viel lernen. 

Nun geht's an die Schweizermeisterschaft

Am letzten Tag des Jahres 2021 stehen die Schweizermeisterschaften auf dem Programm. Das Ziel von Lars Rumo ist es, sich dort vor allem gegen die beiden anderen Junioren durchsetzen zu können. Er möchte sich noch nicht mit den Aktiven messen. Doch auch im Kampf innerhalb der Junioren dürfte es der Plaffeier schwierig haben. In den bisherigen drei Europacup-Rennen war er stets hinter den anderen beiden Schweizer Junioren Vinzenz Buff und Livio Summermatter. Mitte November reichte es im deutschen Winterberg nur auf Rang 26 und 27 und anfangs Dezember fuhr Lars Rumo im Eiskanal von Innsbruck auf Rang 25.

RadioFr. - Renato Forni