Wohl erster Omikron-Virus-Fall in der Schweiz

Laut BAG handelt es sich dabei um ene Person, die aus Südafrika zurückgekehrt ist.

Nun hat wahrscheinlich auch die Schweiz den ersten Omikron-Coronavirus-Fall. Es handle sich um eine Person, die vor rund einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt ist, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntagabend mitteilte. Eine Sequenzierung werde in den kommenden Tagen Gewissheit bringen.

Aus immer mehr Ländern waren in den vergangenen Tagen Ansteckungen mit der als besonders gefährlich eingestuften neuen Coronavirus-Variante Omikron gemeldet worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte die Variante am Freitag als "besorgniserregend" eingestuft.

Aus unterdessen 19 Ländern müssen alle Personen beim Einsteigen (Boarding) in ein Flugzeug und bei der Einreise in die Schweiz einen negativen Covid-19-Test vorlegen und 10 Tage in Quarantäne gehen. Zuletzt setzte das Gesundheitsdepartement (EDI) in Bern Angola, Australien, Dänemark und Sambia auf die Quarantäneliste, mit Gültigkeit ab Sonntagmitternacht.

Bereits seit Samstag mussten dies Reisende aus Grossbritannien, den Niederlanden, Tschechien, Ägypten und Malawi tun. Und schon seit Freitagabend 20.00 Uhr galt ein Verbot für Direktflüge aus dem südlichen Afrika. Laut BAG müssen auch Einreisende aus Südafrika und Belgien einen negativen Covid-19-Test vorlegen und sich für zehn Tage in Quarantäne begeben - auch wenn sie geimpft oder genesen sind.

Grundsätzlich gilt ein Einreisestopp für Reisende aus Botsuana, Eswatini, Hongkong, Israel, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika. Davon ausgenommen sind allerdings Schweizer Bürgerinnen und Bürger sowie Personen, die über eine Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz verfügen.

SDA