Ferien in Deutschfreiburg boomen

Die Deutschfeiburger Bezirke See und Sense schiessen mit ihren Übernachtungszahlen in den ersten sieben Monaten des Jahres nur knapp am Rekordjahr 2019 vorbei.

Der Seebezirk mit dem touristischen Städtchen Murten konnte 30 Prozent mehr Übernachtungen verbuchen als noch vor dem Coronavirus im Jahr 2019. Auch am See im Oberland konnte man mehr Gäste eine Übernachtung schmackhaft machen. Rund 24 Prozent Übernachtungen sind im Sensebezirk und damit auch der Schwarzseeregion mehr verbucht worden als noch vor zwei Jahren. Dies gab das Bundesamt für Statistik bekannt.

Im selben Vergleich im Broyebezirk hingegen sind die Hälfte der Besucher weniger in einem Hotel zu Bett gegangen. Gleich auch die Gemeinden im Saanebezirk mussten im Vergleich zum 2019 einen Verlust von 47,5 Prozent zur Kenntnis nehmen. Allgemein gesehen boomte jedoch der Besuch der Inlandferien Besucher. Man konnte sich um 20 Prozent steigern auf nun 85 Prozent Schweizerinnen und Schweizer, die den Kanton Freiburg als Feriendestination zwischen Januar und Juli 2021 wählten.

Zufriedener Freiburger Tourismus Direktor

Der Direktor des Freiburger Tourismusverband, Pierre-Alain Morard, ist zufrieden mit den Zahlen und schaut gelassen in die Zukunft. Das sich die sehr unterschiedlichen Ergebnisse zwischen den jeweiligen Bezirken bald wieder stabilisieren wird sieht er als wahrscheinlich an und sieht Potenzial bei möglichen Lockerungen der Covid-Massnahmen die Zahlen weiterhin steigern zu können.

Wie die Zahlen der Parahotellerie aussehen und was der verengte Sommer für effektive Auswirkungen hat, wird sich erst Ende Jahr zeigen.

RadioFr. - Philippe Wiederkehr / faeb