Ein Integrationsprogramm für die Stadt Freiburg

Die Stadt Freiburg präsentiert ihr Integrationsprogramm (PIF 2) für den Zeitraum 2024–2027. Dies ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem Bund.

Die Stadt Freiburg präsentiert ihr Integrationsprogramm. © Keystone

Das Integrationsprogramm der Stadt Freiburg zielt darauf ab, die Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben zu fördern und die Vielfalt der Bevölkerung wertzuschätzen. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Dieses stützt sich auf das Kantonale Integrationsprogramm (KIP 3), das am 15. Januar vorgestellt wurde. Der Bund und die Stadt Freiburg erneuern damit die Vereinbarung ihrer Zusammenarbeit hinsichtlich gemeinsamer Ziele im Bereich der Integration.

Dieses zweite Integrationsprogramm ist in vier grosse Bereiche unterteilt: Information, Abklärung der Bedürfnisse im Bereich Integration und Beratung, frühe Kindheit, Zusammenleben und Partizipation und Umgang mit Vielfalt und Diskriminierungsschutz.

Über einem Drittel haben Migrationshintergrund

Die Bevölkerung der Stadt Freiburg sei vielfältig, schreibt die Stadt im Communiqué: 36,7 Prozent sind ausländischer Herkunft und es sind 138 verschiedene Nationalitäten vertreten. Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zwischen allen zu stärken, setze sich der Gemeinderat für die Integration und Vielfalt ein.

Die Umsetzung des Integrationsprogramms wird eine Gesamtfinanzierung von 738'000 Franken für die nächsten vier Jahre erfordern. Der Kanton beteiligt sich mit 33 Prozent daran. Um die Umsetzung dieser Massnahmen zu gewährleisten, wurde zudem die 50-Prozent-Stelle der Verantwortlichen für Integration und Migration langfristig gesichert.

RadioFr. - Tracy Maeder
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