Sessionsbeginn im Grossen Rat
Klimaplan, Notrufzentrale und das Schwimmbad Marly: Der Grosse Rat hat in dieser Woche ein volles Programm.

Am Dienstagnachmittag beginnt die Grossratssession. Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier befassen sich gleich mit mehreren Krediten. Für Gesprächsstoff dürfte etwa die Umsetzung des Klimaplans sorgen, die am Freitag auf dem Programm steht. Für sie sollen in den nächsten fünf Jahren 21 Millionen Franken aufgewendet werden.
Mit dem Klimaplan soll der Kanton den Klimawandel bekämpfen und sich auf die Zeit ohne fossile Kraftstoffe vorbereiten. Nicht allen reichen aber die geplanten Mittel: Die Klimabewegung hat eine Volksmotion lanciert, in der sie 500 Millionen Franken für den Klimaplan fordert. Auch damit setzt sich der Grosse Rat auseinander.
Ein weiteres Thema im Grossen Rat betrifft die Notrufnummern. Ein Vorstoss fordert, dass die Nummern der Polizei, der Feuerwehr und der Sanität zusammengelegt werden. Das soll die Koordination zwischen den Einsatzkräften erleichtern.
Marly im Fokus
Die Gemeinde Marly steht gleich mehrmals auf dem Programm. So beschäftigt sich der Grosse Rat mit dem Schwimmbad Marly. Konkret soll er darüber entscheiden, ob sich der Kanton mit einem Kredit in der Höhe von 6 Millionen Franken daran beteiligt. Insgesamt kostet der Bau 21 Millionen Franken.
Weiter nimmt das Kantonsparlament Stellung zu einer Petition von Pro Natura und dem WWF. Sie fordern darin, dass die Umfahrungsstrasse Marly-Matran verworfen wird. Die zuständige Kommission des Grossen Rats empfiehlt, die Petition abzulehnen.
Hinzu kommen viele weitere Geschäfte, die auf den Grossen Rat warten. RadioFr. und Frapp informieren laufend über Entscheide.




