Sicherheitslücken bei Videoüberwachung

Bei der Videoüberwachung der Armee gibt es laut einem internen Untersuchungsbericht des Verteidigungsdepartementes Sicherheitslücken. Auch beim Datenschutz gibt es demnach Probleme.

Militärfahrzeuge stehen unter Tarnnetzen auf dem Waffenplatz in Thun. (Symbolbild) © KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Zu diesem Schluss kommt eine interner IT-Prüfungsbericht des Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), über den Radio SRF am Montag berichtete, und der der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt.

Die Stichprobenprüfung der Kameras unter anderem bei Waffenplätzen, Logistikzentren und Verwaltungsgebäuden der Armee habe ergeben, dass IT-Sicherheitsdokumente mehrheitlich nicht oder nur in ungenügend dokumentiertem Umfang vorliegen. Die seien so gegen Hacker zu wenig geschützt. Die Videokameras seien zudem nicht auf dem neuesten technischen Stand und älter als zehn Jahre. Auch der Datenschutz wird im Bericht bemängelt.

Die IT-Prüfung sieht deshalb Handlungsbedarf bei der Armee und gibt Empfehlungen ab, die bis Ende 2023 umgesetzt werden sollen.

SDA
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