"Der Nati ist alles zuzutrauen"

Die Schweizer Nati hat reelle Chancen auf den Weltmeistertitel im Unihockey. Der Weg dorthin wird jedoch hart, sagt unser Experte.

Anfang September trat die Schweiz noch in einem Freundschaftsspiel gegen Finnland an. Bei der Konfrontation am Sonntag wird es ernst. © KEYSTONE

Der Oberländer Yvan Jungo ist Trainer der U23 Nationalmannschaft und Unihockey-Experte für RadioFr. Bevor am Samstag die ersten Spiele der WM in Zürich und Winterhur ausgetragen werden, wollen wir wissen: Könnte die Schweiz Weltmeister werden?

"Das ist immer ein grosses Fragezeichen. Der Nati ist alles zuzutrauen", sagt Jungo. Der Weltmeistertitel sei für die Schweiz durchaus realistisch. Doch dafür müsste wirklich alles zu einhundert Prozent glattlaufen.

Es wird ein schwieriger Weg, denn die anderen Nationen sind wirklich top, top, top.

Zunächst muss die Schweiz die Gruppenphase überstehen. Die Nati spielt in der Gruppe A zunächst gegen den Favoriten Finnland, sowie gegen Norwegen und die Slowakei. Es könnte helfen, dass die Spiele in der Schweiz stattfinden, sagt Yvan Jungo. "Mit dem eigenen Publikum im Rücken bekommt man einen Riesenschub."

Viele Spieler, die an der WM antreten, spielten in der Vergangenheit im Kader von Yvan Jungo. Daher werde er jedes Spiel gespannt live verfolgen, verrät er. Freiburger Spieler stehen zwar nicht mit auf dem Spielfeld. Doch das könnte sich in Zukunft ändern: "Samuel Poffet wurde letztes Wochenende mit der U23 für ein erstes Camp aufgeboten", sagt Jungo. Mit etwas Glück spielen in ein paar Jahren also auch wieder Freiburger in der Unihockey-Nati mit.

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RadioFr. - Renato Forni / iwi
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