Homeoffice bleibt auch nach der Pandemie
Das Wirtschaftsforum See in Gurmels hat sich mit dem Thema Homeoffice beschäftigt. Die Firma Sonova hat positive Erfahrungen damit gemacht.

Die Arbeit hat sich in den letzten zwei Jahren in vielen Branchen verändert. Wegen der Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen auf Homeoffice umsatteln. Mit diesem Thema hat sich am Donnerstagabend das Wirtschaftsforum See in Gurmels auseinandergesetzt.
Anwesend war unter anderem das Unternehmen Sonova - der Mutterkonzern der Firma Phonak in Murten. Die HR-Leiterin von Sonova, Kathrin Krause, ist überzeugt, dass Homeoffice auch nach der Pandemie weit verbreitet bleibt. "Wir haben eher positive Erfahrungen damit gemacht." Die Leute seien gleich produktiv oder sogar noch produktiver gewesen, so Krause. Allerdings gab es mit der Zeit auch Ermüdungserscheinungen. "Mitarbeiter wollten wieder ins Büro kommen, um den Austausch mit den Kollegen zu haben."
In Zukunft sollen die Angestellten von Sonova bis zu 60 Prozent ihrer Arbeit im Homeoffice verrichten können - je nach Aufgabe, die sie haben. Das entspricht laut Kathrin Krause dem Wunsch der Mitarbeitenden. Zudem handle es sich um eine Forderung vieler Kandidatinnen und Kandidaten auf dem Jobmarkt.

