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Keine Champions League mehr bei SRF

Beim Sport geht es um viel Geld. Der Freiburger Philippe Allemann verhandelt die Rechte für die SRG.

Philippe Allemann berichtet von einem millionenschweren Geschäft. © RadioFr.

Der Aufschrei war gross, als die SRG die Rechte an der Champions League nicht erneuert hatte und somit die Spiele nicht mehr übertragen durfte. Philippe Allemann, Freiburger und Rechtsanwalt, erzählt, wie es so weit kam. Er führt im Hintergrund für die SRG Verhandlungen um die Senderechte an Sportveranstaltungen.

"Entscheidend sind die Fragen: Wer hat Rechte und sind sie verfügbar?", sagt Philippe Allemann. Bei der Champions League zum Beispiel läuft die Vergabe sehr formell ab. Für sie gibt es ein Ausschreibungsverfahren mit einer Frist. Besitzerin der Rechte ist die UEFA. Interessierte können ein schriftliches Angebot einreichen und angeben, was sie mit diesen Rechten vorhaben, erklärt Allemann. Nicht immer läuft es aber so. Bei manchen Dossiers verhandelt die SRG direkt mit den Verbänden, ohne ein formelles Ausschreibungsverfahren.

"Wir haben ein jährliches Budget von 45 Millionen Franken, mit dem wir sämtliche Sportrechte einkaufen müssen", sagt der Anwalt. Bezahlt die SRG zu viel für die Rechte an einer Sportveranstaltung, hat sie weniger zur Verfügung für die anderen. Den Besitzern von Rechten steht es dabei frei, die Rechte an ein Unternehmen zu vergeben oder auf mehrere aufzuteilen.

RadioFr. - Yves Kilchör / pef
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