Auf dem Weg zu einem Westschweizer Kulturraum

Der Kanton Freiburg reagiert auf pandemiebedingte Strukturprobleme: Förderinstrumente werden für eine gerechtere Entlohnung von Kulturschaffenden angepasst.

Kulturschaffende sollen in Zukunft besser unterstützt werden (Symbolbild). © Keystone

Die Westschweizer Kantone schliessen sich für die Kultur zusammen. In einer gemeinsamen Strategie möchten die Kantone einen gemeinsamen Westschweizer Kulturraum schaffen, wie es in einer Mitteilung der Direktion für Bildung und kulturellen Angelegenheiten heisst.

Ziel ist es, die Situation der Kulturschaffenden zu festigen und das Handeln der öffentlichen Hand auf kantonaler Ebene zu stärken. Die Covid-Krise habe mehrere Schwachstellen im Kultursektor aufgedeckt, zum Beispiel bei der wirtschaftlichen und juristischen Situation der professionellen Kulturschaffenden, so der Kanton weiter.

Fünf Schwerpunkte

Diese Strategie umfasst fünf Schwerpunkte. Zunächst wird der rechtliche und wirtschaftliche Status der Kulturschaffenden geklärt. Anschließend erfolgt eine Verbesserung ihrer Entlohnung und beruflichen Vorsorge. Des Weiteren werden Massnahmen ergriffen, um die Information und Ausbildung der Kulturschaffenden zu verbessern. Darüber hinaus strebt man eine Harmonisierung der kantonalen Unterstützung für die Kultur an. Schließlich wird auch das Publikum verstärkt in die Kulturförderungspolitik einbezogen.

Medienmitteilung - Fiona Fasel
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