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Ausfälle bei der Getreideernte befürchtet

Die Niederschläge haben nicht nur dem Gemüse im Grossen Moos zugesetzt. Die Freiburger Landwirte befürchten auch Ausfälle beim Getreide.

In nassem Zustand kann Getreide nicht geerntet werden (Symbolbild). © Keystone

Die anhaltenden Niederschläge haben nicht nur dem Gemüse im Grossen Moos zugesetzt. Die Freiburger Landwirtinnen und Landwirte befürchten auch Ausfälle beim Getreide, zum Beispiel bei der Gerste. Eigentlich wäre jetzt Erntezeit, sagt Hans Perler, Vizepräsident des Freiburger Bauernverbandes gegenüber RadioFr. Allerdings könne Gerste in nassem Zustand nicht gedroschen werden. Zudem sei es schwierig, mit den Mähdreschern über die aufgeweichten Böden zu fahren.

Bis zu einem Drittel weniger Ernte

Noch sei es schwierig, den Schaden genau abzuschätzen. Perler rechnet aber mit Ausfällen von bis zu einem Drittel der Ernte. Ähnlich prekär sei die Situation beim Weizen, der in rund zwei Wochen geerntet werden könnte. Dieser sei wegen der Nässe anfällig auf Pilzbefall. Dasselbe Problem bestehe bei den Kartoffeln. Und auch die Maisernte könnte diesen Herbst mager ausfallen, weil der nasse Boden das Wachstum behindert.

RadioFr. - Patrick Hirschi / pef
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