Brandgefahr in Griechenland bleibt hoch

Der griechischen Feuerwehr ist es gelungen, mehrere Busch- und Waldbrände in der Nähe der antiken Stätte von Olympia auf der Halbinsel Peloponnes unter Kontrolle zu bringen.

Anwohner stehen während eines Brandes in Nea Anchialos auf der Straße. Foto: Tatiana Bolari/Eurokinissi/AP/dpa © Keystone/Eurokinissi/AP/Tatiana Bolari

Dies teilte die Einsatzzentrale der Feuerwehr am Sonntag mit. Der griechische Zivilschutz und die Feuerwehr warnten: In zahlreichen Regionen des Landes herrsche wegen der Trockenheit die zweithöchste Stufe der Brandgefahr.

Die Verantwortlichen der antiken Stätte von Olympia hatten am Samstag, als die Flammen sich näherten, ein eigenes Löschsystem aktiviert. Die gesamte Stätte kann dann mit Wasser besprüht werden, damit die Flammen nicht weiterkommen. Die Feuerwehr konnte jedoch den Brand wenige Hundert Meter vor der Stätte von Olympia stoppen, wie der staatliche Rundfunk berichtete. 2007 waren bei einem schweren Waldbrand grosse Teile der Bäume in Olympia zerstört worden.

Bürgermeister der Region rund um Olympia machten Bodenspekulanten für die Brände verantwortlich. "Sie (die Brandstifter) wollen Wald und Busch zerstören, um dann Weinreben und Olivenbäume anzubauen", sagte ein Bürgermeister im Staatsrundfunk. Die Polizei nahm einen Mann als mutmasslichen Brandstifter nahe Olympia fest, wie der staatliche Rundfunk am Sonntag berichtete.

Dem meteorologischen Amt zufolge werden in Griechenland in den kommenden Tagen für die Jahreszeit übliche Temperaturen um die 36 Grad erwartet. Vergangenen Donnerstag war eine fast zweiwöchige Extremhitze mit Temperaturen deutlich über 40 Grad zu Ende gegangen.

SDA
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