Bund will Ausweichverkehr weiter eindämmen

Der Bundesrat hat weitere Massnahmen gegen den Ausweichverkehr entlang der Autobahnen im Alpenraum beschlossen.

Gesperrte Autobahneinfahrt in Wassen UR im März dieses Jahres. (Archivbild) © KEYSTONE/URS FLUEELER

So wird er auf der A2 in Richtung Süden temporäre Anschlusssperrungen vertieft analysieren und testen lassen. Der Bundesrat findet zudem, dass zum Schutz von Dörfern entlang viel befahrener Autobahnen auch Kantonsstrassen angepasst werden sollten. Dies etwa mit Dosierungsanlagen vor den Dorfeinfahrten. Das teilte die Landesregierung am Mittwoch mit.

Zudem empfiehlt der Bundesrat, automatisierte Ausfahrtsdosierungen an Anschlüssen der A2 durchs Urnerland und der A13 via San-Bernardino-Tunnel "weiter zu vertiefen", wie er schreibt. Heute werden dort einzelne Ausfahrten manuell durch die Polizei oder durch Verkehrsdienste dosiert.

Nichts wissen will die Landesregierung hingegen von Tunnelgebühren und von einem Slotmanagement-System bei Tunneln. Gemeint ist, dass Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu einer bestimmten Zeit durchfahren könnten und sich anmelden müssten.

SDA
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