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Die Fussballerinnen von Courgevaux kämpfen gegen den Abstieg

Das zweitbeste Frauenteam des Kantons Freiburg muss die Abstiegsrunde überstehen, um auch nächste Saison weiterhin in der 1. Liga zu spielen

Wie viel Kraft haben die Wölfinnen von Courgevaux noch? © FC Courgevaux

Eigentlich gehören die Fussballerinnen des FC Courgevaux zu den etablierten Teams in der 1. Liga (dritt-höchste Liga der Schweiz). Diese Saison reichte allerdings nur auf Rang 8 (aus 11), nun gilt es in der Abstiegsrunde weiter zu kämpfen.

Die Seeländerinnen haben laut Mittelfeldspielerin Lena Schneuwly aber weiterhin einen guten Teamgeist. Dass der FC Courgevaux gut mit diesem Druck umgehen können, zeigten sie im ersten Spiel der Abstiegsrunde vom letzten Samstag. Sie dominierten den Gegner BSC Old Boys, holten am Schluss beim unglücklichen 1:1-Unentschieden doch noch einen wertvollen Punkt.

Wieder Tore schiessen

Am nächsten Samstag - für das zweite Spiel der Abstiegsrunde gegen das jurassische Team Courroux (Groupement Féminin Vallée) - brauchen die Freiburgerinnen im heimischen Stadion aber wieder eine bessere Effizienz vor dem Tor. In den 20 Spielen der regulären Saison hat der FC Courgevaux nur 11 Tore geschossen.

"Schön, dass wir überhaupt spielen dürfen"

Dass der Frauenfussball in der 1. Liga in Coronazeiten überhaupt weitergeht, ist nicht selbstverständlich. Keine der Spielerinnen ist Profi, was eigentlich die Bedingung für den Spielbetrieb wäre. Der Bund hat aber eine Gleichstellungsklausel eingeführt, so dass also die Anzahl Profi-Männerligen der jeweiligen Sportarten auch die Anzahl der spielberechtigten Frauenligen (innerhalb derselben Sportart) bestimmt. Eine Saison ohne Abstieg gibt es in der Frauenfussball 1.Liga aber trotz Corona nicht.

RadioFr. - Renato Forni
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