Eine Verletzung zu Unzeiten für Svenja Jungo
Die Ringerin aus Heitenried hat sich im Trainingslager die Hand gebrochen. In einer Woche wäre sie an der U20 Weltmeisterschaft angetreten.
Am letzten Tag des Trainingslagers passierte das Unglück: Svenja Jungo verletzte sich in einem Kampf an der linken Hand. Die bittere Diagnose stellte der Arzt am Tag danach, am vergangenen Samstag: gebrochener Mittelhandknochen!
Am Anfang war es einfach schei***! Ich dachte, das darf doch nicht sein, hatte Tränen in den Augen…
So verpasst die 17-jährige Ringerin aus Heitenried das Highlight der Saison, die U20 Weltmeisterschaft im bulgarischen Sofia. Dort hatte sich Svenja Jungo eine ähnliche Platzierung wie bereits an der U20 Europameisterschaft in Rom erhofft. An der U20 EM erreichte sie Ende Juni einen guten 5. Rang, dies wollte sie an der U20 WM wiederholen.
Training in Freiburg im Breisgau
Nicht nur an der U20 EM in Rom war Svenja Jungo zufrieden mit ihrer Leistung. Zuvor in der Saison holte sie sich auch einen 2. Platz an einem U20 Turnier in Bukarest. An selber Stelle gelang ihr an einem weiteren Turnier gar ein 3. Platz bei den Elite-Frauen.
Gegen Frauen ringen und sich gegen sie durchsetzen war schon cool. So weiss ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
In Zukunft will Svenja Jungo mehr gegen Frauen ringen. Auch wenn sie als erst 17-Jährige noch lange in den U-Kategorien (U20 und U23) ringen kann. Momentan trainiert sie in Freiburg im Breisgau und geht auch dort zur Schule. Sie macht dort ihr Abitur (Matura), welches sie nächstes Jahr abschliessen wird. Danach wird sie wohl im Herbst 2023 in Magglingen die Sport-RS beginnen.








