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Erstes mutiertes Coronavirus bereits im Oktober

Die britische Mutation des Coronavirus ist bereits im Oktober erstmals in der Schweiz aufgetaucht, und zwar im Kanton Waadt.

Das BAG registrierte bis Mittwoch in der Schweiz und in Liechtenstein 479 Infektionen mit mutierten Coronaviren. © KEYSTONE
Unterdessen registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bis Mittwoch in der Schweiz und in Liechtenstein 479 Infektionen mit mutierten Coronaviren.

Mit der britischen Mutation B1.1.7 steckten sich 281 Personen an, wie das BAG auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Der südafrikanischen Variante B1.351 liessen sich zwölf Infektionen zuordnen. Zudem zählte das Bundesamt 186 Ansteckungen durch ein Coronavirus mit ungeklärter Mutationslinie.

Am meisten Ansteckungen mit Mutationen des Virus gab es mit 109 im Kanton Bern. Die Mutationen sind in 18 Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein verbreitet.

Die Zahlen seien allerdings mit Vorsicht aufzunehmen, schränkte das BAG ein. Die Summen nach Kantonen und das Total seien nicht repräsentativ und nur als beschreibende Information zu betrachten. Die Zahlen stellten starke Unterschätzungen in Kantonen dar, in welchen nur in wenigen oder keinen Proben mittels Gen-Sequenzierung nach den Mutationen gesucht wurde.

Im weiteren bestätigte das BAG eine Meldungen der Zeitungen des Tamedia-Verlags, wonach die britische Mutation B1.1.7 in einer Probe vom 26. Oktober aus der Waadt nachgewiesen und am 5. Januar gemeldet wurde. Bislang gingen die Behörden aufgrund von Abwasserproben von einem ersten Auftreten dieser Virusvariante Anfang Dezember aus.

SDA
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