Feuz verpasst bei seiner Derniere die Top 15

Beat Feuz verabschiedet sich ohne Top-Resultat von der Skisport-Bühne. Der Emmentaler fährt in seinem letzten Rennen auf Platz 16. Der Freiburger Alexis Monney landet auf dem 35. Rang.

Beat Feuz verabschiedet sich nach seiner letzten Fahrt vom Publikum in Kitzbühel © KEYSTONE/AP/Giovanni Auletta
Beat Feuz verabschiedet sich nach seiner letzten Fahrt vom Publikum in Kitzbühel © KEYSTONE/AP/Giovanni Auletta
Beat Feuz verabschiedet sich nach seiner letzten Fahrt vom Publikum in Kitzbühel © KEYSTONE/AP/Giovanni Auletta
Beat Feuz verabschiedet sich nach seiner letzten Fahrt vom Publikum in Kitzbühel © KEYSTONE/AP/Giovanni Auletta
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Beat Feuz verabschiedet sich nach seiner letzten Fahrt vom Publikum in Kitzbühel © KEYSTONE/AP/Giovanni Auletta
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Den Sieg holte sich bei leichtem Schneefall Topfavorit Aleksander Kilde. Der Norweger, der sich am Donnerstag im Training einen Handwurzelknochen gebrochen hatte und tags darauf im ersten Rennen beinahe in den Fangnetzen gelandet wäre, triumphierte 67 Hundertstel vor dem 42-jährigen Franzosen Johan Clarey und 95 Hundertstel vor dem 34-jährigen Amerikaner Travis Ganong. Es ist Kildes fünfter Sieg in der achten Abfahrt des Winters, der zweite Triumph auf der Streif nach 2022 und der 20. Weltcupsieg.

Die erfolgsverwöhnten Schweizer mischten in Abwesenheit von Marco Odermatt, der am Freitag einen Schlag auf das linke Knie erlitten hatte und deshalb aussetzte, für einmal nicht zuvorderst mit. Niels Hintermann, starker Dritter am Vortag, war als Zehnter erneut der beste Swiss-Ski-Athlet. Der österreichische Vortagessieger Vincent Kriechmayr belegte Platz 5.

Feuz geht mit einem Lächeln

Feuz' Karriere endete in Kitzbühel ohne einen letzten Exploit. Der 35-jährige Emmentaler verkraftete dies leicht, nicht zuletzt weil er mit dem Sieg im Vorjahr die Lücke im Palmarès schon geschlossen hatte. "Auf die Platzierung kam es heute nicht mehr an", sagte Feuz im SRF-Interview. "Die letzten Wochen waren noch einmal streng und aufregend. Aber jetzt aufzuhören, ist wunderbar. Ich bin glücklich, ich bin zufrieden, ich bin gesund und kann jetzt mit der Familie heimreisen und es geniessen. Ich bin froh, dass ich diese Anspannung nicht mehr erleben muss, die es in den letzten Tagen noch einmal gebraucht hat."

Feuz tritt als einer der erfolgreichsten Abfahrer der Geschichte ab - als Olympiasieger, Weltmeister, mehrfacher Kitzbühel- und Wengen-Gewinner sowie vierfacher Disziplinensieger. Der Athlet mit dem unnachahmlichen Gespür für Schnee und Linien errang die Erfolge, obwohl seine Karriere als Skirennfahrer vor den grossen Erfolgen wegen mehreren schweren Knieverletzungen an einem seidenen Faden hing.

SDA
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