Franco Foda nicht mehr FCZ-Trainer

Nach nur wenigen Wochen im Amt muss Franco Foda den FC Zürich verlassen. Der Schweizer Meister reagiert damit auf den katastrophalen Start in die laufende Saison unter dem 56-jährigen Trainer.

Franco Foda ist nicht mehr Trainer des FC Zürich © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Foda hatte im Sommer das schwere Erbe seines deutschen Landsmannes André Breitenreiter angetreten. Der frühere österreichische Nationaltrainer kam aber beim FC Zürich gar nie richtig an. Ohne einige der Leistungsträger der überragenden Vorsaison war das Team von Beginn weg nicht auf der Höhe der Erwartungen. Foda geriet in Zürich schnell unter Druck, und der Befreiungsschlag wollte nicht gelingen.

Zuletzt setzte es am Sonntag im Cup-Sechzehntelfinal die letzte schmerzhafte Niederlage unter Foda ab. Dabei war das Szenario beim 2:3 nach Verlängerung gegen das unterklassige Lausanne-Sport symptomatisch für den FCZ der letzten Wochen. Zum dritten Mal in Folge war ihm national ein später Treffer zum Verhängnis geworden.

Die einzigen nennenswerten Siege feierte der FC Zürich unter Foda international. In der Europa League überstand er zwei Qualifikationsrunden und steht darum in der Gruppenphase. Um die Bilanz des entlassenen Coaches entscheidend aufzubessern, reichten die Erfolge gegen die beiden kleinen britischen Klubs Linfield und Heart of Midlothian aber nicht.

In der Meisterschaft steht der FC Zürich noch sieglos da und ist nach dem schlechtesten Super-League-Start seiner Klubgeschichte Vorletzter. In der Europa League ist er mit zwei Niederlagen in die Gruppenphase gestartet.

SDA
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