Gottéron holt sich die drei Punkte im Spitzenspiel
Das Team von Trainer Christian Dubé besiegt den EV Zug auf dominante Art und Weise mit 6:2.

Die Ausgangslage sprach nicht für Freiburg. In dieser Saison konnte der EV Zug beide Direktbegegnungen für sich entscheiden. Beide Spiele entschieden die Zuger in der Verlängerung. Auch in der vergangenen Saison konnte Gottéron keinen Sieg gegen den EVZ feiern, alle vier Spiele gingen verloren. Der letzte Sieg datiert vom 25. Februar 2020, als die Freiburger sich im heimischen Stadion mit 2:1 nach Penaltyschiessen durchsetzen.
Am Dienstag dominiert Gottéron jedoch und weist den amtierenden Meister Zug in die Schranken. Vor über 8900 Fans bewiesen die Freiburger ein weiteres Mal, dass sie in Sachen Effizienz und Kaltblütigkeit nicht zu toppen sind. David Desharnais brauchte nur gerade 32 Sekunden bis zur 1:0-Führung. In der vierten Minute glich zwar Jan Kovar aus, aber Gottéron Offensiv-Walze konnte dadurch nicht gebremst werden. Die Freiburger verliessen das Eis mit dem dreizehnten Heimsieg in Folge.
Reto Berra verhinderte zweimal mit Big Saves, dass Zug zurück ins Spiel kam. Im letzten Drittel liessen sich die Freiburger trotz eines Treffers von Sven Sentelers zwölf Minuten vor Schluss nicht mehr vom Sieg abbringen. Julien Sprunger konterte nur vier Minuten später mit seinem zweiten Tor des Abends und sorgte mit dem 5:2 für klare Verhältnisse. Nathan Marchon traf noch ins leere Tor, es war sein 20. Treffer der Saison
Bei seiner Premiere überzeugte Otso Rantakari. Der 28-jährige finnische Verteidiger spielte neben Raphael Diaz abgeklärt und wurde im Powerplay eingesetzt.
Gottéron ist und bleibt die Nummer 1.




