Gottéron will nach der Natipause wieder angreifen
Gegen das schwache Langnau und den Leader Davos geht die National League weiter. Dies aber ohne Captain Julien Sprunger, er fällt aus.

Vor der Nationalmannschaftspause ist der Motor von Freiburg-Gottéron ins Stocken geraten. Nach der Rekord-Siegesserie von zehn Spielen am Stück verloren die Freiburger vier von sechs Spielen. Weiter kam am Dienstag noch die 2:4 Niederlage gegen RB München in der Champions Hockey League hinzu. Nun aber wartet wieder die Meisterschaft.
Zwei sehr unterschiedliche Spiele warten auf Gottéron. Am Freitag ein Heimspiel gegen die SCL Tigers und am Samstag ein Auswärtsspiel in Davos. Langnau ist in der Tabelle der National League auf dem zweitletzten Platz und hat zuletzt sechs Spiele in Serie verloren. Davos hingegen führt die Liga an, hat vier Punkte Vorsprung auf Gottéron und hat zwölf der letzten 13 Spiele gewonnen!
Der Kader von Christian Dubé wird immer knapper
Am Dienstag spielte Gottéron in der Champions League mit nur sieben Verteidigern und zwölf Stürmern, darunter zwei Junioren. Der Kader von Gottéron war bereits vor der Saison sehr knapp bemessen. Mit vier verletzten Spielern wird die Lage inzwischen langsam aber sicher prekär. Mauro Dufner, Jordann Bougro (beide Hirnerschütterung) und Andrei Bykov (Oberkörper) waren zwar im Training auf dem Eis, dies aber mit einem roten Maillot, also ohne Körperkontakt. Sie werden am Wochenende wohl noch nicht einsatzfähig sein.
Weiter war Julien Sprunger nicht auf dem Eis. Er war zwar in der Halle zu sehen, was sicher kein schlechtes Zeichen ist. Eine Bestätigung, dass der Captain eine weitere Hirnerschütterung erlitten hat, blieb aber aus. "Julien wird heute weitere Untersuchungen und Abklärungen machen, wir werden sehen, was er genau hat", sagte Cheftrainer Dubé. Aber auch auf ihn wird er mit grösster Wahrscheinlichkeit am Wochenende nicht zählen können.
Mögliche Aufstellung
Tor:
- Berra
Verteidigung:
- Gunderson und Chavaillaz
- Furrer und Sutter
- Jecker und Diaz
- 7. Verteidiger: Kamerzin
Sturm:
- Desharnais mit Mottet und Marchon
- Walser mit Jörg und Rossi
- Schmid mit DiDomenico und Brodin
- Haussener mit Jobin und einem Junior




