Im Kanton Freiburg und auch schweizweit mehr Logiernächte
Im ersten Halbjahr 2023 gab es im Kanton Freiburg gut 10'000 Logiernächte mehr als im zweiten Halbjahr 2022. Wie sieht es schweizweit aus?

Von 2022 auf 2023 stiegen die Logiernächte im Freiburgischen um fünf Prozent. Der Anstieg fällt bescheidener aus als in den meisten anderen Schweizer Tourismusregionen, wie aus den neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht.
Zürich top, Tessin flop
Elf der dreizehn Schweizer Tourismusregionen registrierten im ersten Halbjahr 2023 ein Logiernächteplus gegenüber der Vorjahrsperiode. Das Halbjahresplus an Übernachtungen beträgt schweizweit 13,8 Prozent – das sind 2,4 Millionen Übernachtungen mehr. Schweizweit wurden von Januar bis Juni 2023 insgesamt 19,5 Millionen Logiernächte verzeichnet.
Am stärksten war das Wachstum in absoluten Zahlen in der Region Zürich (+760'000 Nächte / +31,7 Prozent), gefolgt von der Region Bern (+426'000 Nächte / +18,8 Prozent) und Genf (+343'000 Nächte / 26,7 Prozent). Auf den vierten Platz kommt die Region Luzern / Vierwaldstättersee (+289'000 Nächte / +19,4 Prozent). Fribourg Region landet mit seinem Plus an 10'000 Logiernächten im schweizweiten Regionenvergleich auf dem zehnten Platz. Die Zahlen Freiburgs sind allerdings noch tiefer als im Jahr 2019.
Gar einen Rückgang der Logiernächte mussten die beiden Regionen Graubünden (-68'000 / -2,4 Prozent) und Tessin (-35'000 / -3,2 Prozent) hinnehmen.
Starker Anstieg der ausländischen Nachfrage
Mit 33 Prozent markant zugenommen haben im ersten Halbjahr 2023 die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland. Die Nachfrage von inländischen Gästen blieb derweil mit einem marginalen Plus von 0,2 Prozent stabil.




