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Ist der Rathgeb-Transfer gut für Freiburg?

In der Mini-Jubiläums-Folge #10 wägt benchside ab, ob die Verpflichtung von Yannick Rathgeb gut oder schlecht für Freiburg-Gottéron ist.

Yannick Rathgeb - hier im Drachen-Dress 2016 in der Champions Hockey League - kehrt zu seinem ersten profi-Verein zurück. © RadioFr. / Keystone

Es ist die grosse News des Tages: Yannick Rathgeb kehrt zu seinem ersten Profi-Klub zurück! Der Langenthaler, welcher seit fünf Jahren für den EHC Biel spielt, hat bei Freiburg-Gottéron einen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnet. Der 28-jährige Offensiv-Verteidiger hatte an der Saane seine Profi-Karriere lanciert, ab kommendem Sommer wird zu Zusammenarbeit wieder aufgenommen. 

"Ich freue mich extrem, es ist ein Heimkommen für mich", sagt Rathgeb im Interview mit RadioFr. Er lebt immer noch in Schmitten, ist mit Freiburg stark verbunden. Deshalb sei die Wahl für Gottéron nicht sehr schwierig gewesen, sagt der Verteidiger weiter. 

Ein Spieler, der die Offensive beleben kann

Als Verteidiger ist Yannick Rathgeb in erster Linie - natürlich - für die Abwehr zuständig. Er hat aber einen starken Offensiv-Drang. Punktemässig erzielte der Berner in all seinen sieben bisherigen Saisons in der National League immer mindestens 22 Punkte. In seiner besten Saison, 2016/2017, sammelte er gar 34 Punkte für Gottéron. Sehr gute Werte für einen Schweizer Verteidiger. 

Hinten ist er hingegen ein wenig anfällig, macht seine Defensiv-Arbeit nicht immer nur gut. Zudem hat er fast nie eine Saison komplett durchgespielt, kleine Verletzungen gehören eigentlich zu jeder Saison von Yannick Rathgeb. Nichtsdestotrotz: Die Verpflichtung des 28-Jährigen ist sehr gut für Gottéron!

Ein bisschen "balgen" mit den Drachen

Neben der News über Yannick Rathgeb sind in der 10. Folge von benchside natürlich auch die letzten drei Spiele der Drachen ein Thema. Dort gab es nur drei Punkte, kein Sieg nach 60 Minuten gelang den Freiburgern. Ein Abwärtstrend mit drei Niederlagen aus fünf Spielen gab es zuletzt. 

Nun wartet noch ein Spiel, am Samstag zu Hause gegen die SCL Tigers. Dort muss ein Sieg her, Pflicht für die Drachen. Danach trifft sich die Nationalmannschaft für zehn Tage in Schweden am Karjala Cup (inklusive Reto Berra, Sandro Schmid und Christoph Bertschy). Für die anderen Drachen gilt in dieser Zeit: Batterien aufladen, neu fokussieren und Mitte November wieder mit mehr Elan spielen. 

RadioFr. - Fabian Waeber / Luca Knutti
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