Lario Kramer mit erstem Ausrufezeichen der Saison
Der Seeländer gewinnt sein zweites Saisonvorbereitungsfest. Im Schlussgang bezwang er dabei im wahrsten Sinne des Wortes ein Schwergewicht.

Lario Kramer hat beim Rangschwinget in Chavornay im Kanton Waadt für ein Ausrufezeichen gesorgt. Der Galmizer bezwang im Schlussgang den Eidgenossen Domenic Schneider aus dem Thurgau. Dieser Erfolg darf als Ausrufezeichen in der Vorbereitung auf die Kranzfestsaison gewertet werden. Schneider, mit einem Kampfgewicht von 145 Kilogramm im wahrsten Sinne des Wortes ein Schwergewicht, zählt zu den besten Schwingern des Landes. In der letztjährigen Saison klassierte sich der Thurgauer beim Eidgenössischen Schwing und Älplerfest in Pratteln auf dem zweiten Rang. Der dreifache Kranzfestsieger und 65-fache Kranzer bezwang im letzten Jahr ausserdem insgesamt zehn Eidgenossen und holte sich neun Kränze.
In Aigle noch mit Mühe
Lario Kramer seinerseits erwischte in Chavornay einen guten Tag. Im Anschwingen bezwang der Galmizer Domenic Schneiders Bruder Mario, bevor er gegen Silvio Oettli den zweiten Gang gewann. Im dritten Gang stellte Kramer die erste Begegnung gegen Domenic Schneider, erhielt dafür aber eine 9.00. Auch die weiteren drei Gänge konnte Kramer für sich entscheiden, im Schlussgang siegte Kramer platt gegen Schneider. Lario Kramer scheint den Tritt in die Saison zu finden, nachdem er bei seinem ersten Schwingfest der Saison, dem Hallenschwinget in Aigle, noch Mühe hatte. Dort musste er sich nämlich noch von Mikaël Matthey und Steve Duplan das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Als Nächstes steht für Lario Kramer am 16. April das Heimfest in Ried bei Kerzers auf dem Programm, bevor er die Saisonvorbereitung mit dem Rangschwinget in Belfaux am 23. April abschliesst. Für Lario Kramer, sowie die meisten Südwestschweizer, startet die Kranzfestsaison am 14. Mai mit dem Waadtländer Kantonalschwingfest.
Von den weiteren Freiburger Trümpfen klassierte sich Christoph Baeriswyl im dritten Rang. Der mit 1,76 Meter eher kleine, dafür aber technisch starke Sensler musste sich nur Domenic Schneider geschlagen geben. Im gleichen Rang klassierte sich auch Steven Moser. Ihm fehlten jedoch die grossen Namen auf dem Notenblatt, denn gegen Mikaël Matthey und Steve Duplan reichte es nur zu Gestellten. Dorian Kramer und Johann Borcard mussten das Fest nach zwei Gängen abbrechen.




