Neuer Bahntunnel im Engadin eröffnet

Die Rhätische Bahn hat am Samstagnachmittag den neuen 5860 Meter langen Albulatunnel ins Engadin mit einer grossen Feier offiziell eröffnet. Über 300 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft reisten an. Erwartet wurde auch Bundesrat Albert Rösti.

Die Rhätische Bahn hat den neuen 5860 Meter langen Albulatunnel ins Engadin offiziell eröffnet. Von links: Mario Cavigelli, Verwaltungsratspraesident RhB, Jon Domenic Parolini, Regierungspräsident Graubünden,Bundesrat Albert Rösti und Renato Fasciati, Direktor RhB vor Nordportal Preda. © KEYSTONE/MAYK WENDT
Bundesrat Albert Rösti klettert auf den Zug der Rhätischen Bahn vor dem neuen Albulatunnel. Der Bau dauerte 10 Jahre und kostete 407 Millionen Franken. © KEYSTONE/MAYK WENDT
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Der Albulatunnel ist seit dem Jahr 1903 ein Kernstück der Bahnverbindung ins Oberengadin, einer Unesco-Welterbe-Strecke. Der neue Tunnel wurde gebaut, weil der 121 Jahre alte Tunnel sanierungsbedürftig ist. Der Bau dauerte 10 Jahre und kostete 407 Millionen Franken.

Wie die Rhätische Bahn am Samstag mitteilte, versammelte sich an der Eröffnungsfeier auf 1800 Metern über Meer nahezu die gesamte Bündner Politelite. Nebst der Kantonsregierung in corpore waren auch die meisten Bündner Bundesparlamentarierinnen und Parlamentarier anwesend. Als Ehrengast hatte sich Bundesrat Albert Rösti angemeldet. Highlight der Eröffnung war eine Tunnelshow in der neuen Röhre.

SDA
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