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"Die aktuelle Situation ist ein riesiger Dreck"

Bei Gottéron-Stürmer Yannick Herren stehen die Zeichen auf Abschied. Sein Agent sucht so schnell wie möglich nach einer Lösung.

Yannick Herren wurde letztes Jahr als Sniper zu den Drachen geholt. © Keystone

Yannick Herren steht seit Wochen bei Freiburg-Gottéron auf dem Abstellgleis. Der 30-jährige Stürmer wurde von Christian Dubé ausrangiert, auf die Seite geschoben und als "Persona non grata" entweder gar nicht, oder nur als 13. Stürmer eingesetzt. Der Begriff "Persona non grata" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "unerwünschte Person". Genau diesen Status hat der gebürtige Walliser in seiner zweiten Saison bei Gottéron.

Letztes Jahr reichte es dem Stürmer in 53 Partien zu 24 Skorerpunkten. In der aktuellen Meisterschaft hat Yannick Herren in 17 Partien, in denen er offiziell auf dem Matchblatt stand, noch keinen einzigen Punkt erzielt. Unter Trainer Christian Dubé spielt er seit Saisonbeginn keine Rolle mehr und wurde schon nach zwei Partien auf die Tribüne verbannt.

Mit meinem Agenten suchen wir nach einer Lösung

Herren wird vom Spieleragenten Sven Helfenstein betreut. Ob der Stürmer nach der Nationalmannschaftspause ab Mitte November noch für Gottéron spielen wird, steht in den Sternen. Der Stürmer hat im Moment noch einen gültigen Vertrag bis Frühling 2023.

Im letzten Spiel vor der Nationalmannschaftspause trifft Gottéron am Freitag zu Hause auf Genf.

Mögliche Aufstellung gegen Genf:

Tor:

  • Berra

Verteidigung:

  • Gunderson und Chavaillaz
  • Furrer und Sutter
  • Jecker und Dufner

Sturm:

  • Desharnais mit Mottet und Brodin
  • Walser mit Schmid und Jörg
  • Marchon mit Sprunger und DiDomenico
  • Bougro mit Rossi und Jobin
  • 13. Stürmer: Herren

Verletzt sind Mauro Dufner, Andrei Bykov und Jérémie Kamerzin

RadioFr. - Martin Zbinden / faeb
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