News für unsere Region.

Trotz guten Einsätzen: Sandro Brügger will in der SL bleiben

Sandro Brügger spielte die Playoffs schon zum zweiten Mal für den SC Bern. Gegenüber RadioFr. sprach er über die NL und Chris DiDomenico.

Sandro Brügger zusammen mit SCB Goalie Philipp Wüthrich. © KEYSTONE

Nicht zum ersten Mal trug Sandro Brügger in den Playoffs das Trikot des SC Bern. Bereits vor vier Jahren holte der SCB den Sensler mit einer B-Lizenz als Verstärkungsspieler für die Post-Season. Nun durfte er in elf Spielen für die Mutzen ran und erzielte dabei einen Assist. Ein Highlight für Brügger. "Dass wir nach den Pre-Playoffs noch weiterkamen, war natürlich auch cool", ergänzt er.

Rückkehr in National League keine Option

Mit knapp 300 Spielen verbrachte Sandro Brügger den Grossteil seiner Karriere in der zweithöchsten Swiss League. Die meiste Zeit lief er für den EHC Visp auf, seit dieser Saison führt er den EHC Basel als Captain aufs Eis. Doch auch in der höchsten Liga reichte es dem 1,71 Meter grossen Center immerhin zu 185 Einsätzen, vor allem für seinen Stammklub Freiburg-Gottéron.

Zum aktuellen Zeitpunkt steht eine Rückkehr für Sandro Brügger ins Oberhaus aber nicht zur Debatte. "Ich habe in Basel sowieso noch zwei Jahre Vertrag, komme hier auf rund 20 Minuten Eiszeit und habe eine Rolle, die mir viel eher zusagt. Und ich bin auch schon 31", fügt er mit einem Schmunzeln an. Wenn ein Angebot käme, dann würde er dies natürlich prüfen, so Brügger.

Zusammentreffen mit Chris DiDomenico

Somit bleibt es wohl vorerst beim kurzen SCB-Gastspiel in der National League. "Einige haben mich noch von 2019 her gekannt. Ich wurde sehr schnell aufgenommen und fühlte mich im Team auf Anhieb wohl", erzählt Brügger. Noch nicht gekannt hat der Sensler den ehemaligen und zukünftigen Gottéron-Spieler Chris DiDomenico.

Er hasst es, zu verlieren. Das merkte ich ziemlich schnell.

"Er kann schon laut werden in der Kabine. Vor allem dann, wenn es nicht läuft. Aber er ist auch einer, der das Wort ergreift, wenn es läuft. Ein richtiger Führungsspieler eben. Und Chris hasst es, zu verlieren. Das merkte ich ziemlich schnell nach meiner Ankunft in Bern", berichtet Brügger vom Zusammentreffen mit Chris DiDomenico.

Die Verantwortlichen und vor allem die meisten Fans, freuen sich jedenfalls, DiDomenico nächste Saison wieder im Trikot der Drachen zu sehen. Vielleicht ist er tatsächlich ein Puzzlestück, das diese Saison in der Kabine der Freiburger fehlte. Aber eben, Genie und Wahnsinn liegen beim heissblütigen Kanadier sehr nahe zusammen.

Mehr zum Thema

RadioFr. - Ivan Zgraggen
...