News für unsere Region.

Sepiafilter über Freiburg

Der Saharastaub tauchte den Kanton Freiburg in orange-gelbes Licht. Eure Fotos und eine Erklärung zum Wetterphänomen.

Eure Bilder aus dem mit Saharastaub verkleideten Freiburg: Zumholz, zwei Mal Heitenried und Tafers. Merci! © zvg
Eure Bilder aus dem mit Saharastaub verkleideten Freiburg: Zumholz, zwei Mal Heitenried und Tafers. Merci! © zvg
Eure Bilder aus dem mit Saharastaub verkleideten Freiburg: Zumholz, zwei Mal Heitenried und Tafers. Merci! © zvg
Eure Bilder aus dem mit Saharastaub verkleideten Freiburg: Zumholz, zwei Mal Heitenried und Tafers. Merci! © zvg
1 / 4

Ein Sepia-Filter hing in der Luft: Der Saharastaub erreichte Freiburg. Auf unsere Anfrage habt ihr uns einige schöne Bilder aus der Region geschickt. Auch unser Insta-Post mit den Bildern erhielt massenweise Likes. Merci den Fotografinnen und Fotografen :-) !

Eure Fotos und einige von unserem Hausfotografen findet ihr auch in unserem Insta-Post 👇

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein von @frapp_freiburg geteilter Beitrag

Wie kommt es zu diesem bezaubernden Phänomen?

Der Saharastaub stammt aus der algerischen Wüste, wie Wetterprognostikerin Sarina Leuthold von Meteotest erklärt. Je nach Konzentration und Luftfeuchtigkeit erscheint dieser Effekt stärker. Obschon heute Mittwoch die Staubkonzentration zwar höher ist, war der Effekt am Dienstagmorgen aufgrund der höheren Luftfeuchtigkeit stärker. Zudem beeinflusst auch der Winkel des Lichteinfalls den Effekt, wodurch das Phänomen morgens intensiver wahrgenommen werden kann.

Laut Leuthold gelangt der Staub von der Sahara bis nach Mitteleuropa, wenn über Nordafrika ein Tiefdruckgebiet herrscht, grosse Windgeschwindigkeiten ausgelöst werden und dadurch der Staub aufgewirbelt wird. "Die feinsten Teilchen schweben dann in der Luft und werden mit dem Wind nach Mitteleuropa gebracht." Das Phänomen des Saharastaubs tritt oft zum Frühlingsbeginn ein: "März, April ist die Zeit, in der dies am häufigsten vorkommt." Das, weil zu dieser Zeit oft Tiefdruckgebiete über Nordafrika entstehen.

Und für alle Hobbygärtner: Der Saharastaub mag mühsam sein, weil man das Auto waschen muss (siehe folgendes Foto aus Plaffeien ;-) ). Dafür ist der Staub aber auch etwas Dünger für den Garten, denn die Partikel tragen viele Mineralien in sich.

Saharastaub auf einem Auto in Plaffeien

Frapp / RadioFr. - Philipp Bürgy / Rafael Bornatico
...