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Unterwegs im Gantrisch mit dem Loipenbully

Langlauf boomt – nicht zuletzt wegen Corona. Die Betreiber der Langlaufzentren müssen entsprechend höheren Ansprüchen gerecht werden.

Mit dem Pistenbully morgens früh im Gantrisch unterwegs. © RadioFr.

5 Uhr in der Früh, Treffpunkt Ottenleuebad, im Naturpark Gantrisch. Spurmeister Stephan Zürcher wartet bereits mit seinem Pistenfahrzeug. Es sieht aus wie eines, das in einem Skigebiet zum Einsatz kommt.

Für die Klassisch-Spur sind am Heck zusätzliche Spurplatten angebracht. Zürcher und seine Kollegen beginnen täglich mitten in der Nacht mit ihrer Arbeit. Die 45 Kilometer Loipe sollen präpariert sein – schon um 7:30 Uhr taucht der erste Hobbyläufer mit seiner Stirnlampe bei der Schutzhütte auf.

Die ganze Reportage gibt’s hier zum Nachhören:

Langlauf boomt – aber schon seit längerer Zeit, sagt Christoph Wüthrich, Präsident des Langlaufzentrums Gantrisch. Trotzdem freut ihn der momentane Trend. Das LLZ steuere auf ein Rekordjahr zu, vermutet er. Der Trend geht also auch am Gantrischgebiet nicht vorüber.

Das Interview hier zum Nachhören:

Dass es viele Menschen nach draussen zieht, hat aber auch seine Kehrseite, erzählt Christoph Wüthrich. So komme es vermehrt zu Konflikten zwischen zahlenden Langläuferinnen und Spaziergängern, die die Winterwanderwege gratis benutzen dürfen. Das Problem: Sie bewegten sich zu oft auch auf Loipen, die ausschliesslich für Langlaufende vorgesehen sind, sagt Wüthrich. Die Spuren der Winterschuhe beschädigten die aufwändig präparierte Schneeunterlage.

RadioFr. - Lukas Siegfried / rb
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