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Verletzungspech bei Marokko

Im WM-Halbfinal fallen bei Aussenseiter Marokko bis zur Halbzeit drei Spieler aus. Auch deshalb wird es nichts mit der Sensation gegen Titelverteidiger Frankreich.

Romain Saiss wird im Viertelfinal gegen Portugal mit der Barre vom Spielfeld getragen © KEYSTONE/EPA/Abedin Taherkenareh

Den ersten Verletzten beklagten die Nordafrikaner bereits beim Einlaufen. Naif Aguerd, der in der Startelf gestanden wäre, wurde noch vor dem Spiel ersetzt. Nach 21 Minuten musste Trainer Walid Regragui seinen Captain vom Platz nehmen. Der angeschlagen in die Partie gestartete Romain Saïss konnte nicht mehr weiterspielen. Schliesslich fiel in der Pause auch noch der Bayern-Spieler Noussair Mazraoui aus. Drei Leistungsträger, die nicht einfach zu ersetzen sind.

"Das war etwas zu viel des Schlechten für uns", sagte Regragui, der sich jedoch zufrieden mit der Leistung der Ersatzspieler zeigte. "Ich kann meiner Mannschaft nur Bravo sagen für das, was sie gespielt hat." Der Trainer hob die kämpferische Leistung hervor, einzig das Glück vor dem gegnerischen Tor habe gefehlt.

Selbst nach dem 0:2 in der 79. Minute suchte Marokko weiter die Offensive und später zumindest den Ehrentreffer. Dieser sollte trotz guter Chancen aber nicht mehr fallen.

SDA
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