Constantin schuldet dem Kanton Freiburg noch Steuergelder
Der Präsident des FC Sion scheitert vor Bundesgericht gegen die Freiburger Steuerbehörde. RadioFr hatte diese Affäre vor gut einem Jahr aufgedeckt.

2018 war eine Firma von Constantin in Freiburg steuerpflichtig. Diese Firma hatte einer anderen Firma von Constantin 3.7 Millionen Franken überwiesen, mit der offiziellen Begründung, es handle sich um Sponsorengelder. Deshalb hat Christian Constantin den entsprechenden den Steuern abgezogen.
Verdeckte Gewinnausschüttungen
Dies sei so nicht tragbar, sagt nun das Bundesgericht. Bei den mutmasslichen Sponsorengeldern seien keine Gegenleistungen erbracht worden. Es handle sich somit um verdeckte Gewinnausschüttungen. Von den 3.7 Millionen sind ausserdem rund 2 Millionen in Form von Vorschüssen direkt an Christian Constantin selbst gegangen. Mit den Walliser Steuerbehörden habe die Firma eine entsprechende Übereinkunft getroffen. Der Kanton Freiburg ist aber nicht an eine solche Vereinbarung gebunden.
Wie viel Christian Constantin dem Kanton Freiburg noch als Steuergeld schuldet, wird nun von den Behörden berechnet.




