Freiburger Staatsrat kritisch zu Covid-Massnahmen
Der Staatsrat begrüsst grundsätzlich landesweite Massnahmen, erachtet aber einige Vorschläge als nicht umsetzbar.

Die Freiburger Regierung unterstützt die Absicht des Bundesrats, landesweit neue Corona-Massnahmen vorzuschreiben. Sie ist aber längst nicht mit allen Vorschlägen einverstanden, um die Corona-Pandemie zu bremsen.
Unter anderem ist auch der Staatsrat für eine Ausweitung der Zertifikatspflicht oder das Maskentragen im Innern, wie er in einer Mitteilung schreibt. In vielen anderen Punkten ist die Freiburger Regierung jedoch anderer Meinung. Vor allem ist sie gegen die Sitzpflicht in Gastrobetrieben. Die sei wenig effizient, habe aber schwerwiegende wirtschaftliche Folgen für die Branche. Zudem hält die Kantonsregierung die Zertifikatspflicht für private Treffen für schwer durchsetzbar.
Der Staatsrat stellt sich auch gegen obligatorische Tests an Schulen, da diese nur schwer durchführbar seien. Kritisch steht er auch der Homeoffice-Pflicht für Firmen gegenüber. Er hält keine der drei Varianten für geeignet.
Der Bundesrat will am Freitag über die neuen Corona-Massnahmen entscheiden.




