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Crimer - Fake Nails

"Fake Nails" steht ganz im schwülstigen Stil der 80er. Trotzdem ist Crimers Musik heute melancholischer als noch vor ein paar Jahren.

Betitelt sich selbst als "Verfechter des Kitsches": Crimer aus dem St. Galler Rheintal-. © RadioFr.

2018 ist sein erstes Album Leave me Baby erschienen. Alexander Frei alias Crimer findet selbst, dass sein neustes Album ein wenig nüchterner ist. "Ich bin ja ein Verfechter des Kitsches. Mein erstes Album war wirklich sehr kitschig. Das neue ist ein bisschen erwachsener, nicht mehr grell pink, sondern nur mit pinkem Zuckergruss." Trotzdem, Fake Nails bleibt dem Neo-80er-Stil treu.

Obwohl Crimers Musik auch vor 40 Jahren in einer Disco hätte laufen können, enthält Fake Nails eine gehörige Portion Melancholie. "Das schwierigste ist, den Spannungsbogen zwischen Melancholie und Euphorie in einem Song zu schaffen", erklärt er seine Herausforderung. Emotionen sind ihm in seiner Musik sowieso sehr wichtig. "Die 80er waren sehr von Emotionen geschwängert, die Musiker hatten damals keine Angst vor der Gefühlsduselei und dem Kitsch, das gefällt mir sehr."

Bewertung unserer Musikredaktorin Anne Moser

"Crimer bleibt sich und der 80er Neo Mukke treu. Ein melancholisches Partyalbum mit Tiefgang. Dazu kommt: Crimer macht Spass! Mit Crimer zu sprechen macht Spass, Crimer zuzuhören macht Spass, Crimer anzuschauen macht Spass und sich von Crimer die Nägel lackieren zu lassen macht Spass."

RadioFr. - Anne Moser / cys
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