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Das HFR will nachhaltiger werden

Vor der drohenden Energiekrise präsentiert das Spital seine Strategie. Bis 2030 sollen die CO₂-Emissionen um die Hälfte reduziert werden.

Dr. Clemens Lang, Andreas Berger, Marc Devaud, Pascal Corminboeuf und Stéphane Brand (v.l.n.r.) © RadioFr.

36% Energie hat das HFR in den letzten fünf Jahren im Vergleich zu vorher eingespart. Dafür ist es von der Energie-Stiftung Freiburg ausgezeichnet worden. Beim Sparen geholfen haben etwa neue Türen und Fenster, aber auch andere Massnahmen.

Grüner Strom in Sicht

„Wir haben in den letzten Jahren vor allem unseren Gaskonsum zurückgefahren, indem wir unser internes Dampfnetz ausser Betrieb genommen haben“, sagt der Logistikdirektor Andreas Berger. Mit dem Dampfnetz wurden etwa Räume befeuchtet und Geräte sterilisiert.

Der Stromverbrauch wurde durch den Austausch des Kühlsystems oder mittels Optimierung der Lüftung gesenkt – ausserdem wurde LED-Licht verbaut. Das HFR verbraucht aber auch mit diesen Massnahmen noch relativ viel Energie. Der Strom fürs HFR soll jedoch sehr bald grüner werden: „Ab 2023 beziehen wir all unseren Strom aus erneuerbaren Energien“, sagt Berger.

50% weniger CO₂-Emissionen bis 2030

Bis 2030 will das HFR seine CO₂-Emissionen um die Hälfte senken und schliesst sich mit diesem Ziel dem Kanton Freiburg an. Der geplante Neubau vom Spital am Standort Freiburg helfe dabei, CO₂ einzusparen, führt Andreas Berger aus: „Wir können ein Spital planen, das von Anfang an klimaneutral gebaut und dann auch klimaneutral betrieben wird.“

Am meisten beschäftigt Andreas Berger aber gerade die drohende Energiemangellage. Was passiert, wenn es zu Kontingentierungen oder gar Netzabschaltungen kommt? „Das Risiko ist für den Winter abgeschwächt worden und wir wissen immer genauer, wo wir was verbrauchen“, sagt Berger. Darum habe man auch bereits einen Notfallplan. Zur Überbrückung kürzerer Stromausfälle würden die Dieselgeneratoren vor den Freiburger Spitälern einspringen. „Ich hoffe aber, dass es gar nie so weit kommt“, sagt Berger.

RadioFr. - Tobias Brunner
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