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Der Direktor der National League zu Gast bei benchside

Spielersicherheit, Ligareform, neuer Playoff-Modus oder der Sinn und Unsinn der sechs Ausländer. Denis Vaucher gibt Auskunft in der neusten Folge.

Denis Vaucher, der Direktor der National League, umgeben von den beiden benchside-Hosts Luca Knutti (l.) und Fabian Waeber. © Frapp

Denis Vaucher ist der Direktor der National League und hat uns in der neusten Folge des benchside Podcasts besucht. Kurz vor den Playoffs blicken wir auf den Rest der Saison. Die Play-ins, welche neu geschaffen wurden, sollen für mehr Spannung sorgen und werten die Qualifikation auf. Denis Vaucher freut sich darüber und ist überzeugt, dass es ein guter Schritt für die Liga ist. 

Apropos guter Schritt für die Liga: Die Entscheidung, sechs Ausländer pro Team zu integrieren, wird ebenfalls diskutiert. Ob Sinn oder Unsinn, Denis Vaucher gibt seinen Standpunkt dazu und hat auch ein offenes Ohr für Veränderungen. Wie zum Beispiel die Forderungen der Fans, welche nicht zuletzt mit der Aktion "Pro Fans" wieder auf die Tapete kam. "Ich wünsche mir einen offenen Dialog auf Augenhöhe. Aber dafür müssen auch die Fans einen Schritt in diese Richtung machen", sagt der Direktor der National League. 

Die Sicherheit der Spieler im Fokus

Immer wieder kommt es zu Szenen, in welchen Spieler einer Gefahr ausgesetzt sind. "Eishockey ist ein harter Sport! Aber wir müssen die Spieler auch schützen", sagt Denis Vaucher. Er erklärt im Detail, wie die Liga funktioniert, wie die Prozesse bei den Schiedsrichtern, beim Einzelrichter und den sogenannten "Player Safety Officer" ablaufen. Diese schauen sich die Spiele noch einmal an und entscheiden, welche Szenen noch genauer unter die Lupe genommen werden müssen. 

Denis Vaucher beweist auch Humor und stellt sich ironisch als Boss der Ligamafia hin und lacht darüber. Dass er der Böse ist und allen immer nur Schlechtes will und so oder so nur dafür schaut, dass die Grossen gewinnen und die Kleinen ein biederes Dasein nicht ändern können, das gehört für ihn dazu. Aber abgesehen davon meint er: "Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich den Kübel endlich einmal den Freiburgern übergeben könnte!"

RadioFr. - Fabian Waeber / Luca Knutti
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