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Der Herbstmeisterinnen-Titel ist futsch

Der FC Courgevaux-Kerzers verliert in Basel und muss den Leaderthron abgeben.

Die Wölfinnen verlieren das letzte Spiel im Jahr und rutschen auf den dritten Rang ab. © zvg

Schlechter hätte die letzte Partie des Jahres für die Gäste aus Courgevaux-Kerzers kaum beginnen können. Nach einem Abstoss kam der Ball postwendend zurück zur gegnerischen Spielerin. Der scheinbar harmlose Schuss rutschte der Torhüterin Michelle Herren unglücklich durch die Hände ins Tor. Es waren dabei noch keine fünf Minuten gespielt. Der Horrorstart ging so gleich auch weiter. Die erste Ecke des FFV Basels wurde nur wenige Minuten zuerst noch geklärt, jedoch versagte die Courgevaux-Equipe beim zweiten Ball.

Niemand fühlte sich verantwortlich, und so kam die Gegenspielerin frei zum Schuss. So stand es nach wenigen Minuten bereits 2:0 für das Heimteam, welches die Schläfrigkeit und Unkonzentriertheit der Seeländerinnen gnadenlos ausnutzte. Nach diesem Doppelschlag fingen die Wölfinnen endlich an, Fußball zu spielen und übernahmen das Zepter.

Viele Chancen und keine Tore

Die Seeländerinnen lancierten Angriff um Angriff, vergaben jedoch mehrfach hochkarätige Chancen. Adisa Qaja gelang dann endlich der Anschlusstreffer. Auch nach dem Anschlusstreffer hätten die Wölfinnen mehrere Tore schießen müssen, doch es gelang ihnen trotz einiger Chancen nicht. So blieb es beim 2:1 zum Halbzeitpfiff.

Fokus Aufstieg ab Januar 2024

Die Aufgabe für die zweite Hälfte war seitens der Freiburgerinnen klar. Sie wollten das Spiel gewinnen und sich den ersten Platz der Vorrunde sichern. Die Dominanz der ersten Halbzeit nahm zwar phasenweise ab, aber die hochkarätigen Chancen nicht. Und so kam es, wie es kommen musste. Nach einem Freistoß entstand im Strafraum der Gäste aus Courgevaux ein Chaos, und der Ball wurde wiederum ungenügend befreit.

Die Baslerinnen sagten Danke und erzielten mit ihrem dritten Schuss aufs Tor das 3:1 Schlussresultat. Der Herbstmeisterinnen-Status war somit futsch. Nun geht es ab Januar weiter mit der Mission NLB-Aufstieg.

Medienmitteilung - Martin Zbinden
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