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Mehr als nur Bussen verteilen

Die Stadtpolizei Murten braucht mit den fusionierten Gemeinden mehr Personal, um ihren Aufgaben gerecht zu werden.

Parkbussen verteilen, das ist nur ein kleiner Teil der Arbeit der Stadtpolizei. (Symbolbild) © Keystone

Die Herausforderungen und die daraus resultierenden Aufgaben der Stadtpolizei Murten haben sich in den letzten Jahren laufend verändert. Mit der Erweiterung der Kompetenzen bei Ordnungsbussen sowie der Vergrösserung von öffentlichen Veranstaltungen - wie das Stars of Sounds, das Lichtfestival oder die Murten Classics - sind die Anforderungen für das Personal gestiegen.

Der Grundauftrag ist, für die lokale Sicherheit zu sorgen, ohne Einsatz von Schusswaffen. Die Beamten tragen hingegen zum Selbstschutz einen Pfefferspray auf sich. Die Ordnungshüter dürfen Personen anhalten und deren Identität überprüfen, aber nicht festhalten, sagt Bruno Bandi, Stadtschreiber und Polizeikommissär in Murten.

50 Franken Busse für Abfälle am Seeufer

Weiter bleibt das Littering, die Vermüllung des Seeufers - namentlich auf der Pantschau -, eine grosse Herausforderung für die Stadtpolizei. Mit einer ersten Anti-Littering-Kampagne 2020 mit Inseraten und Plakaten wurde die Bevölkerung für die fachgerechte Entsorgung ihres Abfalls sensibilisiert. Der Kanton Freiburg hat per Anfang 2020 das Reglement über die Abfallbewirtschaftung geändert. Dazu gehören neue Ordnungsbussen. Konkret heisst das: Wer Abfälle wie Zigarettenstummel, Kaugummis oder Flaschen wegwirft oder liegenlässt, wird neu mit 50 Franken bestraft. Bei einer Häufung solcher Kleinabfälle können bis zu 150 Franken Busse ausgesprochen werden.

Die Stadtpolizei Murten verfügt über sieben Vollzeitstellen. Mit der Vergrösserung des Gemeindeterritoriums wird es laut Bruno Bandi in Zukunft mehr Personal geben. An der nächsten Generalratssitzung am 23. Februar wird unter anderem über dieses Thema diskutiert.

RadioFr. - Martin Zbinden / rb
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