Die Agglo fordert ein neues Tschu-Tschu in Freiburg
Bustickets für einen Franken, ein umweltfreundliches Tschu-Tschu und ein Lernpfad. Das sind die Forderungen der Agglo Freiburg.

Am 12. Oktober fand die vierteljährliche Sitzung der Agglo statt. Die Räte und Rätinnen der Agglomeration Freiburg waren zusammengekommen, um in verschiedenen Dossiers voranzukommen.
Die Mitglieder stimmten unter anderem für eine Subventionierung zur Neugestaltung des Besucherzentrums "Au Bois de mon Coeur". Unter anderem sollen die didaktischen Spazierwege im Bois de Moncor in Villars-sur-Glâne mit neuen Themen, neuen erklärenden Schildern etc. auf den neuesten Stand gebracht werden. Der bewilligte Kredit dafür beläuft sich auf 500'000 Franken, wovon 151'000 Franken direkt zulasten der Agglo gehen werden.
Bustickets für einen Franken am Samstag
Ein anderes, etwas kontroverses Thema: Die Prüfung der Möglichkeit, in der Freiburger Agglomeration einen TPF-Tarif von einem Franken pro Fahrt am Samstag einzuführen.
Die Ratsmitglieder nahmen auch dieses Postulat an, die Agglo wird also diese Option prüfen müssen. Ein völlig kostenloser öffentlicher Verkehr ist zwar verfassungswidrig, aber es gibt eine Grauzone im Gesetz, berichtet der Generalsekretär der Agglo Freiburg Félicien Frossard. Nicht kostenlos, aber nicht weit davon entfernt. Ein Schritt, von dem alle profitieren würden.
Der Tschu-Tschu soll ein neues Gesicht bekommen
Es ist einer der Stars der Stadt Freiburg. Aber es macht ein bisschen zu viel Lärm und ist nicht gerade umweltfreundlich, denn dessen Lokomotive fährt derzeit mit Diesel. Nach Ansicht der Vertreter der Agglo ist es an der Zeit, dies zu ändern. Die Konzession, auf der dieser kleine Zug fährt, läuft im Laufe des Jahres 2025 aus. Die Agglo Freiburg ist der Ansicht, dass die Gelegenheit zur Erneuerung genutzt werden sollte.




