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Die Freiburger Landwehr auf Reisen im Senegal

Auf einer neuntägigen Reise entdeckte das Freiburger Blasorchester das westafrikanische Land. Mit dabei waren auch vier Freiburger Politiker.

© Landwehr Freiburg
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Eine neuntägige Reise durch den Senegal mit dem Freiburger Blasorchester "La Landwehr". In Begleitung von den beiden Staatsräten Olivier Curty und Romain Collaud, der Präsidentin des Grossen Rats, Nadia Savary besuchte die Landwehr das westafrikanische Land. 

Als Präsident der Landwehr begleitete auch der Freiburger SVP-Politiker Pierre-André Page die Reise in den Senegal. Dafür hat Page den Wahlsonntag verpasst.

Besichtigung verschiedener Projekte im Senegal

Vor Ort konnte die Freiburgerinnen und Freiburger unter anderem ein humanitäres Gemüseanbauprojekt besuchen, das mittlerweile 4'000 Frauen beschäftigt. Dieses Projekt wird von der Landwehr und dem Kanton finanziell unterstützt.

Die Reise habe auch Gelegenheit zu einem Austausch auf politischer und wirtschaftlicher Ebene geboten, sagt Nadia Savary, die Präsidentin des Grossen Rates.

"Es waren wirklich privilegierte Momente, von der Schweizer Botschaft empfangen zu werden, die für uns eine Besichtigung des Seehafens von Dakar organisiert hat, der einen grossen Teil ihrer Wirtschaft ausmacht", sagt Nadia Savary. "In diesem Rahmen konnten wir zwei grosse Schweizer Unternehmen besuchen. Wir konnten uns auch mit der senegalesischen Politik darüber austauschen, wie die Politik bei ihnen und bei uns funktioniert."

Reise auf Kosten des Staatskässeli

Insgesamt hat der Kanton Freiburg fast 8'700 Franken für die Reise der beiden Staatsräte Olivier Curty und Romain Collaud und Nadia Savary, der Präsidentin des Grossen Rats ausgegeben.

Solche Reisen ins Ausland gehören zu den Aufgaben der Kantonsregierung. Zudem sei eine Einladung des kantonalen Blasorchesters eine Ehre, erklärte Danielle Gagnaux Morel der Freiburger Staatskanzlei. Es seien Gelegenheiten, welche die Behörden nutzen müssten, da diese nicht häufig vorkommen.

Es ist die Aufgabe der Behörden, neben dem Alltag einen Blick von aussen auf das zu werfen, was in dieser Welt passiert.

Danielle Gagnaux-Morel, Staatskanzlei

"Erfahrungen wie die von der Landwehr angebotenen sind einzigartige Erlebnisse, die man privat nie machen kann, die aber den eigenen Werdegang und die Sicht auf die Welt stark bereichern. Die Regierung hielt es daher für absolut legitim, dafür staatliche Mittel einzusetzen", so Gagnaux-Morel weiter.

Solche Reisen finden nicht häufig statt, erinnert Danielle Gagnaux-Morel. Die letzte fand 2018 statt, ebenfalls auf Einladung der Landwehr. Sie führte nach Indien.

RadioFr. - Vanja Di Nicola
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